Unser Blog

Hier möchten wir in regelmäßigen unregelmäßigen Abständen nicht nur über wissenswerte Immobilienthemen informieren, sondern auch Einblicke in unsere Arbeitswelt geben und besondere Erlebnisse teilen.


Sanierungskonfigurator für eine energetische Modernisierung

Haben Sie es gewusst? Das Ministerium für Wirtschaft und Energie stellt einen kostenlosen Sanierungsrechner zur Errechnung des Energiebedarfs Ihres Wohngebäudes zur Verfügung. Mit diesem Tool lässt sich simulieren, wie sich ...

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Haben Sie es gewusst? Das Ministerium für Wirtschaft und Energie stellt einen kostenlosen Sanierungsrechner zur Errechnung des Energiebedarfs Ihres Wohngebäudes zur Verfügung. Mit diesem Tool lässt sich simulieren, wie sich verschiedene Energiesparmaßnahmen auf den Energiebedarf Ihres Gebäudes auswirken. Zudem werden die zu erwartenden Kosten und staatliche Förderprogramme aufgezeigt. Der Sanierungskonfigurator gibt einen ersten guten Überblick für alle Hausbesitzer, die eine energetische Modernisierung anstreben.28.11.2021, Petra Bracht

Was ist eine Grunddienstbarkeit?

Bei Grunddienstbarkeiten handelt es sich um bestimmte Rechte, die meistens in Abteilung II des Grundbuchblattes eingetragen werden. Eine Grunddienstbarkeit ist eine Vereinbarung zweier benachbarter Grundstückseigentümer. Dabei spricht ...

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Bei Grunddienstbarkeiten handelt es sich um bestimmte Rechte, die meistens in Abteilung II des Grundbuchblattes eingetragen werden. Eine Grunddienstbarkeit ist eine Vereinbarung zweier benachbarter Grundstückseigentümer. Dabei spricht man von einem herrschenden Grundstück und einem dienenden Grundstück. Der Eigentümer des herrschenden Grundstücks erhält zum Beispiel ein Wegerecht auf dem dienenden Grundstück. Hier darf beispielsweise ein Nachbar über das Grundstück des anderen gehen, um sein Haus zu erreichen. Die eingetragenen Rechte sind an das Grundstück gebunden und werden bei einem Grundstücksverkauf mit an den neuen Eigentümer übergeben. Je nach eingetragener Grunddienstbarkeit kann sich dies negativ auf den Kaufpreis auswirken. Die gesetzliche Grundlage findet sich in den §§ 1018 bis 1029 des BGBs wieder.

Weitere Grunddienstbarkeiten können neben dem Wegerecht auch ein Leitungsrecht für die Verlegung von Strom oder Wasserleitungen unter dem Grundstück des dienenden sein oder ein Überbaurecht, das zum Beispiel erlaubt, dass ein Teil des Nachbarhauses auf das andere Grundstück ragen darf.

Ebenfalls kann eine Grunddienstbarkeit eine Bebauungsbeschränkung sein. Das bedeutet, dass der Nachbar auf seinem Grundstück Gebäude nur bis zu einer gewissen Höhe errichten darf, um den anderen Nachbarn nicht den freien Blick auf die Landschaft zu verbauen.

Die Duldung von Immissionen kann auch eine Grunddienstbarkeit darstellen. Beispielsweise, wenn ein Grundstück direkt an einen landwirtschaftlichen Betrieb angrenzt, darf der Nachbar sich nicht über den Lärm, Schmutz oder Geruch beschweren und auf Unterlassung bzw. Schadensersatz klagen.

Wichtig zu wissen, wer ein Grundstück mit einer bestehenden Grunddienstbarkeit erwirbt, kann diese bis auf wenige Ausnahmen nur mit Zustimmung des herrschenden Grundstücks beenden. Die Zustimmung muss in Form einer Löschungsbewilligung erfolgen, damit der beauftragte Notar das Recht aus dem Grundbuch löschen kann. 22.11.2021, Petra Bracht

Vermieter aufgepasst! Novellierung der Heizkostenverordnung

Am 05.11.2021 hat der Bundesrat die vom Bundeskabinett im August 2021 beschlossene Novelle der Heizkostenverordnung (HeizKV) zugestimmt. Allerdings unter der Bedingung, dass nach drei Jahren die Auswirkungen der Maßnahmen mit Blick auf ...

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Am 05.11.2021 hat der Bundesrat die vom Bundeskabinett im August 2021 beschlossene Novelle der Heizkostenverordnung (HeizKV) zugestimmt. Allerdings unter der Bedingung, dass nach drei Jahren die Auswirkungen der Maßnahmen mit Blick auf die Kostenbelastung von Mietern evaluiert werden. Nun bedarf es noch der Zustimmung des Bundestags, danach wird die neue Heizkostenverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft.

Die folgenden Änderungen sind dabei geplant:

Fernablesbarkeit von Messgeräten

Bis 2026 ist der Gebäudeeigentümer verpflichtet, alle Messgeräte im Objekt auf eine Fernablesbarkeit umzustellen. Als fernablesbar werden sogenannte Walk-by- oder Drive-by Technologien definiert. Damit muss keine Ablesung mehr in der Wohnung stattfinden, sondern die Ablesung kann in der Nähe des Hauses erfolgen.

Interoperabilität von Geräten zur Verbrauchserfassung

Zugleich müssen die Geräte auch mit Systemen anderer Anbieter kompatibel sein, das heißt der Austausch von Daten und Informationen muss interoperabel sein. Auch hier gilt die Umrüstpflicht bis spätestens 2026.

Anbindbarkeit an Smart-Meter-Gateway

Die fernablesbaren Messgeräte müssen ebenfalls an ein Smart-Meter-Gateway angebunden werden können. Das ist die zentrale Kommunikationseinheit des Messgeräts, die die technologischen Standards des Messstellenbetriebsgesetzes erfüllen muss. Sind bereits fernablesbare Messgeräte in einem Gebäude installiert oder werden diese innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten der Heizkostennovelle installiert, gibt es eine Übergangsfrist zur Nachrüstung bis Ende 2031

Neue Mitteilungs- und Informationspflichten

Gebäudeeigentümer die bereits fernablesbare Messgeräte installiert haben, müssen den Nutzern ab 2022 eine monatliche Abrechnungs- und Verbrauchsinformation verpflichtend mitteilen. Mitteilen bedeutet, dass die Informationen den Nutzer zum Beispiel durch Papierform oder auf dem elektronischen Wege per E-Mail erreicht. Apps oder Webportale können auch genutzt werden, allerdings reicht es nicht aus, die Informationen dort zur Verfügung zu stellen, sondern der Nutzer muss darüber unterrichtet werden, dass neue Informationen eingestellt worden sind.  

Kürzungsrecht der Nutzer bei Verstößen des Gebäudeeigentümers

Kommt der Gebäudeeigentümer seiner Installationspflicht von fernablesbaren Messgeräten nicht nach und stellt dem Nutzer auch keine monatlichen Informationen zum Verbrauch zur Verfügung, kann der Nutzer den auf ihn entfallenden Kostenanteil um 3% kürzen. Die Kürzungsrechte summieren sich sogar bei mehreren Pflichtverstößen auf. 15.11.2021, Petra Bracht

Schon gewusst? Wir erstellen für Ihre Immobilie einen 360° Rundgang

Eine Immobilie muss man „live und in Farbe“ gesehen haben. Diese Ansicht vertreten wir auch. Dennoch ist es sinnvoll eine virtuelle Tour mit einer 360 Grad Kamera für den Interessenten zu erstellen. So kann der potenzielle Käufer ...

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Eine Immobilie muss man „live und in Farbe“ gesehen haben. Diese Ansicht vertreten wir auch. Dennoch ist es sinnvoll eine virtuelle Tour mit einer 360 Grad Kamera für den Interessenten zu erstellen. So kann der potenzielle Käufer bereits vor der realen Besichtigung einen ersten Eindruck gewinnen und für sich entscheiden, ob die Immobilie näher in Betracht kommt. Vorteil für den Verkäufer ist, dass die Anzahl der Besichtigungen minimiert werden können. Der Käufer kann einerseits längere Anreisen vermeiden, indem er vielleicht durch den virtuellen Rundgang schon erkennt, dass das Objekt nicht seinen Vorstellungen entspricht. Andererseits kann der Kaufinteressent nach einer Besichtigung seine Eindrücke in der virtuellen Tour noch einmal verfestigen und flexibel Tag und Nacht die Immobilie erneut besichtigen.

Die Erstellung einer 360 Grad Tour ist für unsere Kunden im Dienstleistungspaket standardmäßig enthalten und verursacht keine zusätzlichen Kosten. 09.11.2021, Petra Bracht

Renovieren, modernisieren, sanieren… Warum sollten Sie den Unterschied kennen?

Für einen Eigenheimbesitzer spielt die Definition der drei Begriffe vielleicht keine große Rolle. Für Immobilienbesitzer die Wohnräume vermieten hingegen schon!

Werden in fremdgenutzten Immobilien Modernisierungsmaßnahmen ...

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Für einen Eigenheimbesitzer spielt die Definition der drei Begriffe vielleicht keine große Rolle. Für Immobilienbesitzer die Wohnräume vermieten hingegen schon!

Werden in fremdgenutzten Immobilien Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen, können diese unter bestimmten Voraussetzungen zu Mieterhöhungsverlangen führen. Kosten für Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten muss der Immobilienbesitzer jedoch allein tragen. 

Worin unterscheidet sich also eine Renovierungs-, Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahme?

Kurz gesagt sind Renovierungsarbeiten Maßnahmen, die der Immobilie mehr „Schönheit“ verleihen. Beispielsweise sind dies Arbeiten wie die Verlegung neuer Bodenbeläge, das Tapezieren der Wände oder auch das Streichen der Außenfassade.

Sanierungsarbeiten beseitigen Schäden innerhalb und außerhalb einer Immobilie. Es wird der ursprüngliche Gebäudezustand wieder hergestellt, um den Verfall der Wohnqualität und des Immobilienwerts zu verhindern. Hierzu zählen zum Beispiel die Beseitigung von Schimmel, Feuchtigkeitsschäden im Keller oder Reparaturen undichter Stellen im Dach.

Der Nutzwert der Immobilie wird bei Sanierungsarbeiten im Gegensatz zu Modernisierungsarbeiten nicht erhöht, sondern wieder hergestellt.

Modernisierungsmaßnahmen sind bauliche Veränderungen und steigern den Wohn- und Nutzwert der Immobilie nachhaltig. Modernisierungsarbeiten sind gesetzlich im § 555b BGB definiert. Demnach gehören zu den Modernisierungsarbeiten:

- Maßnahmen, durch die in Bezug auf die Immobilie Endenergie nachhaltig eingespart wird (energetische Modernisierung), vgl. § 555b Nr. 1 BGB

Beispiel: Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage, Wärmedämmung der Außenfassade, Isolierung von Dächern, Fenstern, Leitungen oder Außentüren usw.. Hierzu zählt auch der Einbau von Thermostatventilen als energetische Modernisierung.

- Maßnahmen, durch die nicht erneuerbare Primärenergie nachhaltig eingespart oder das Klima nachhaltig geschützt wird, sofern es nicht schon eine energetische Modernisierung ist, vgl. § 555b Nr. 2 BGB

Beispielsweise das Ersetzen von Nachtspeicheröfen durch eine energieeffiziente Gasheizung, weil die Erwärmung durch elektrische Energie einen kleineren Wirkungsgrad hat als Erdgas. Es kann aber auch eine Wärmepumpe eingebaut und damit Primärenergie eingespart werden.

- Maßnahmen, durch die der Wasserverbrauch nachhaltig reduziert wird, vgl. § 555b Nr. 3 BGB

Das können zum Beispiel die Erneuerung von wasserreduzierenden WC-Spülkästen sein, Einbau wassersparender Armaturen mit Wassermengenbegrenzung oder die Errichtung von Regenwassersammelanlagen

- Maßnahmen, durch die der Gebrauchswert der Immobile nachhaltig erhöht wird, vgl. § 555b Nr. 4 BGB

Hierzu zählen zum Beispiel Grundrissveränderungen einer Wohneinheit, Verbesserung der Belichtung und Belüftung, Schallschutz oder verbesserte Sicherheitsvorkehrungen vor Diebstahl.

- Maßnahmen, durch die die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessert werden, vgl. § 555b Nr. 5 BGB

Dies können gerade bei Mehrfamilienhäusern Maßnahmen wie die Gestaltung und Anlage eines Kinderspielplatzes oder von Stellplätzen sein. Der Einbau eines Blitzableiters oder die Beleuchtung eines Hauseingangs bzw. der Zuwegung zum Haus.

- Maßnahmen, die aufgrund von Umständen durchgeführt werden, die der Vermieter nicht zu vertreten hat und die keine Erhaltungsmaßnahmen nach § 555a BGB sind, vgl. § 555b Nr. 6 BGB

Das sind Maßnahmen die gesetzlich oder behördlich vorgegeben werden und sich z.B. aus der Landesbauordnung oder aus dem neuen Gebäudeenergiegesetz ergeben.

- Maßnahmen, durch die neuer Wohnraum geschaffen wird, vgl. § 555b Nr. 7 BGB.

Dazu lassen sich der Ausbau eines Dachgeschosses oder bisheriger Nebenräume einer Wohneinheit zählen. Aber auch der Anbau oder die Aufstockung eines Gebäudes fallen hier drunter. 08.11.2021, Petra Bracht 

Gebäudeversicherung & Grundsteuer – anteilige Kostenübernahme beim Immobilienerwerb

Wer eine Bestandsimmobilie kauft, erwirbt automatisch auch die Wohngebäudeversicherung des Voreigentümers mit. Dies ist im § 95 Abs. 1 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt. Damit soll für die Immobilie ein unversicherter ...

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Wer eine Bestandsimmobilie kauft, erwirbt automatisch auch die Wohngebäudeversicherung des Voreigentümers mit. Dies ist im § 95 Abs. 1 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt. Damit soll für die Immobilie ein unversicherter Zeitraum ausgeschlossen werden.

Der Käufer hat das Recht binnen einem Monat nach Eigentumsumschreibung (gemäß aktualisiertem Grundbuchauszug) die Gebäudeversicherung zu kündigen und sich einen Versicherungspartner seiner Wahl für die erworbene Immobilie zu suchen. Es besteht also die Möglichkeit eines einmonatigen Sonderkündigungsrechts, mit Fristbeginn bei Eintragung ins Grundbuch. Das Sonderkündigungsrecht erlischt, wenn nicht innerhalb eines Monats ab Fristbeginn gekündigt wird. Dann muss die aktuelle Versicherung fortgeführt werden und kann erst zum nächstmöglichen Kündigungstermin des laufenden Versicherungsjahres gekündigt werden.  

Wichtig: Damit überhaupt der Wohngebäudeschutz der bestehenden Versicherung auf den neuen Eigentümer übergehen kann, muss die Versicherung natürlich darüber in Kenntnis gesetzt werden. Zur Unterrichtung sind sowohl Käufer als auch Verkäufer verpflichtet. (§ 97 VVG Abs. 1, S. 1 …Die Veräußerung ist dem Versicherer vom Veräußerer oder Erwerber unverzüglich anzuzeigen.“…).  

Gut zu wissen: Die Beiträge einer Wohngebäudeversicherung werden in der Regel am Anfang eines jeden Kalenderjahres fällig. Wird eine Immobilie unterjährig erworben, bezahlt der Käufer dem Verkäufer den anteiligen Jahresbeitrag ab Übergabedatum aus.

Übrigens: Das Sonderkündigungsrecht gilt nicht, wenn eine Immobilie geerbt wird. Eine Kündigung des Vertrages ist dann zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin möglich.

Grundsteuer

Die jährliche Grundsteuer wird meistens pro Quartal (in vier Raten) vom Eigentümer gezahlt. Der Grundsteuerbetrag wird einmal im Jahr vom Finanzamt berechnet.  Veranlagt wird der Eigentümer der am 01.01. im Grundbuch steht. Bei einer unterjährigen Übernahme einer Immobilie/ eines Grundstücks muss der Käufer dem Verkäufer den zeitanteiligen Grundsteuerbetrag überweisen. 27.10.2021, Petra Bracht

Was bedeutet ein Nacherbenvermerk im Grundbuch?

Ein Eigentümer einer Immobilie kann über seinen Tod hinaus bestimmen, dass seine Immobilie nicht an Dritte veräußert wird. Dies kann durch eine ausdrückliche Anordnung der Vor- und Nacherbschaft im Testament ...

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Ein Eigentümer einer Immobilie kann über seinen Tod hinaus bestimmen, dass seine Immobilie nicht an Dritte veräußert wird. Dies kann durch eine ausdrückliche Anordnung der Vor- und Nacherbschaft im Testament geschehen. Meistens wird es bei Ehegattentestamenten vereinbart. Mit der Vor- und Nacherbschaft soll die wirtschaftliche Versorgung des Ehegatten und gleichzeitig die Weitergabe der Substanz an die Nacherben (meistens die Kinder) sichergestellt werden. Tritt der Erbfall ein, wird in Abteilung II des Grundbuchs bei Eigentumsumschreibung auf den Vorerben auch die Verfügungsbeschränkung (der Nacherbenvermerk) ins Grundbuch eingetragen. Somit kann der Vorerbe die geerbte Immobilie nutzen, aber nicht verkaufen oder verschenken. Diese Regelung ist in der heutigen Praxis eher "aus der Mode" gekommen (meist wird das sogenannte Berliner Testament genutzt), kann aber dennoch in einem Grundbuch vorgefunden werden. Der Vorerbe kann die Löschung eines Nacherbenvermerks im Grundbuch mit Zustimmung der Nacherben und aller Ersatznacherben durch eine erteilte Löschungsbewilligung vornehmen lassen. 19.10.2021, Petra Bracht

Wozu dient beim Immobilienankauf eine Belastungsvollmacht?

Eine Belastungsvollmacht ist dann nötig, wenn die Immobilie mithilfe eines Kredits erworben werden soll. Sie gibt dem Käufer die Möglichkeit die zu erwerbende Immobilie noch vor Besitzübergang als Sicherheit für den Kredit ...

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Eine Belastungsvollmacht ist dann nötig, wenn die Immobilie mithilfe eines Kredits erworben werden soll. Sie gibt dem Käufer die Möglichkeit die zu erwerbende Immobilie noch vor Besitzübergang als Sicherheit für den Kredit einsetzen zu können.

Der Kreditgeber, meistens eine finanzierende Bank, möchte eine Sicherheit haben, sodass bei Zahlungsschwierigkeiten seitens des Kreditnehmers die Möglichkeit einer Liquidierung der Immobilie besteht und aus dem Erlös das geliehene Geld wieder zurückgezahlt werden kann.

Die Belastungsvollmacht wird im Zuge des notariellen Kauvertrages vom Verkäufer dem Käufer genehmigt. Damit gestattet der Verkäufer dem Käufer schon vor Eigentumsumschreibung, die zu erwerbende Immobilie für die finanzierende Bank als Sicherheit in Form eines Grundpfandrechts hinterlegen zu können.

Die Vollmacht ist essenziell, da der Käufer noch nicht eingetragener Eigentümer im Grundbuch der Immobilie ist und gleichzeitig für die Finanzierung diese schon als Sicherheit benötigt. Der Verkäufer gibt zwar seine Immobilie dem Käufer als Haftungsobjekt frei, hat aber bei Erstellung des Kaufvertrages und Freigabe der Belastungsvollmacht die Absicherung, dass die Immobilie auch finanziert wird und der Ankauf sowie die Bezahlung der Immobilie aus monetärer Sicht klappt. 11.10.2021, Petra Bracht

Wir verkaufen. Sie auch? Dann haben wir etwas gemeinsam!

Gemeinsamkeiten sind der erste Schritt für eine gute Basis der Zusammenarbeit.

Wir verkaufen seit über 10 Jahren Immobilien und das mit überdurchschnittlichem Engagement und professioneller Abwicklung.

Sie sind im ...

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Gemeinsamkeiten sind der erste Schritt für eine gute Basis der Zusammenarbeit.

Wir verkaufen seit über 10 Jahren Immobilien und das mit überdurchschnittlichem Engagement und professioneller Abwicklung.

Sie sind im Besitz einer Immobilie, die Sie selbst verkaufen möchten? Dann sollten Sie diese Schritte unbedingt beachten:

Ermitteln Sie einen marktgerechten Preis. Verschaffen Sie sich einen Überblick über aktuelle Immobilienangebote und beobachten Sie die Angebotszeiten der Immobilien. Dies ist ein guter Indikator dafür, ob eine Immobilie zu hochpreisig eingestellt wurde (lange Online-Präsenz) oder vielleicht zu niedrig eingeschätzt (Inserat nach einem Tag schon wieder entfernt). Entwickeln Sie ein Gefühl für die Marktgegebenheiten. Dies bedarf für einen einmaligen Verkauf einer Immobilie einen langen Vorplanungszeitraum, um ein Gespür für den Immobilienmarkt zu bekommen. Beim örtlichen Gutachterausschuss können Sie den Grundstücksmarktbericht (in Rendsburg gegen Gebühr) und Bodenrichtwerte einsehen. Letztlich listen Sie für sich die Vorzüge, aber auch die Mängel oder Einschränkungen Ihrer Immobilie auf. Nähern Sie sich so sukzessive dem Verkaufspreis Ihrer Immobilie an. Online-Bewertungsprogramme können Ihnen ebenfalls einen Richtwert des möglichen Verkaufspreises geben. Einen persönlichen Bewertungstermin vor Ort von einem Sachkundigen ersetzen die Ergebnisse aber nicht.

Bereiten Sie sorgfältig alle wichtigen Objektunterlagen auf. Nehmen Sie gerade bei älteren Immobilien Einblick in die Bauakte. Denken Sie auch an die Auskunft möglicher Baulasten und fordern Sie diese an.

Sofern noch nicht vorhanden, lassen Sie einen Energieausweis erstellen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und kann bei Nichtangabe in den Inseraten zu Abmahnungen führen.

Fertigen Sie professionelle und ansprechende Fotos an. Bereiten Sie Ihre Immobilie darauf vor. Wenn möglich, erstellen Sie eine virtuelle Tour mit Hilfe einer 360 Grad Kamera. Interessenten gewinnen schon vor der persönlichen Besichtigung einen Eindruck von Ihrer Immobilie und können aus der Ferne entscheiden, ob das Haus oder die Wohnung infrage kommt. So kann die Anzahl der realen Besichtigungstermine vor Ort reduziert werden.

Erstellen Sie ein professionelles Exposé. Idealerweise sachlich ohne emotionale Bindung, auch wenn Sie selbst in dem zu veräußernden Objekt leben. Überarbeiten Sie in diesem Zusammenhang auch Grundrisse, um diese anschaulich zu gestalten. Vergessen Sie dabei nie den Zusatz „nicht maßstabsgetreu und ohne Gewähr“.

Inserieren Sie in den gängigen Immobilienportalen, so erreichen Sie auch auswertige Interessenten. Machen Sie sich vorher über Ihre Zielgruppe Gedanken, so können Sie bei den Anfragen vorab selektieren, wer als Käufer für Sie infrage kommt oder nicht.

Führen Sie Einzelbesichtigungen durch. So können Sie ganz auf den Interessenten eingehen und das Haus mit seinen Vor- und Nachteilen präsentieren. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Mängel und Schwachstellen der Immobilie dem Interessenten gezeigt und berichtet werden müssen. Bei schwerwiegenden Schäden, sollten Sie diese auch später im Kaufvertrag mit erwähnen lassen, so dass der Verdacht der Arglistigen Täuschung gar nicht erst aufkommt.

Führen Sie Verkaufsverhandlungen sachlich und ohne Emotionen, auch wenn Sie Ihr eigenes Zuhause veräußern.

Prüfen Sie die Bonität des Käufers und lassen Sie sich eine Finanzierungszusage einer Bank zeigen.

Erstellen Sie gemeinsam mit einem Notar (in der Regel darf diesen der Käufer aussuchen) einen Kaufvertragsentwurf.

Nach Abwicklung aller Vertragsmodalitäten, übergeben Sie erst nach Rücksprache mit dem Notar (ob alle Übergabevoraussetzungen erfüllt sind) die Schlüssel zum Objekt und erstellen Sie ein kurzes Übergabeprotokoll mit allen Zählerständen für die jeweiligen Versorgungsunternehmen.

Sollten Sie weitere Fragen haben oder Hilfestellung benötigen, dann sprechen Sie uns gerne an. Wir sind für Sie da! 01.10.2021, Petra Bracht

Worin besteht der Unterschied zwischen Buchgrundschuld und Briefgrundschuld?

Vorab: Eine Grundschuld (egal ob Buch- oder Briefgrundschuld) gehört zu den Grundpfandrechten und dient zur Sicherung eines gewährten Darlehens. Die Eintragung erfolgt in Abteilung III des Grundbuchs. Damit soll im Falle einer ...

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Vorab: Eine Grundschuld (egal ob Buch- oder Briefgrundschuld) gehört zu den Grundpfandrechten und dient zur Sicherung eines gewährten Darlehens. Die Eintragung erfolgt in Abteilung III des Grundbuchs. Damit soll im Falle einer eventuellen Zahlungsunfähigkeit seitens des Darlehensnehmers gewährleistet werden, dass der Darlehensgeber durch die Anordnung der Zwangsvollstreckung, das geliehene Geld aus der Veräußerung zurückbekommt.

Wird bei der Eintragung der Grundschuld der Zusatz „ohne Brief“ im Grundbuch vermerkt, bedeutet dies, dass es sich um eine Buchgrundschuld handelt. Bei einer Buchgrundschuld muss jede Abtretung oder Änderung des Gläubigers (in der Regel eine finanzierende Bank) im Grundbuch festgehalten werden. Der tatsächliche Gläubiger ist im Grundbuch zu erkennen und für Personen mit berechtigtem Interesse einsehbar.

Ist kein Vermerk im Grundbuch vorhanden, handelt es sich um eine Briefgrundschuld. Bei einer Briefgrundschuld wird zusätzlich zum Eintrag ins Grundbuch ein Grundschuldbrief ausgestellt, der bei der finanzierenden Bank bleibt. Erst wenn das Immobiliendarlehen komplett bezahlt wurde, erhält der Eigentümer den Grundschuldbrief. Der Grundschuldbrief wird von der Bundesdruckerei ausgestellt und ist eine Art Wertpapier. Der Besitzer des Grundschuldbriefs ist der Gläubiger und kann die Darlehenssumme nebst Zinsen vom Darlehensnehmer einfordern. Der Vorteil einer Briefgrundschuld ist die zügige Weitergabe an einen anderen Gläubiger, beispielsweise bei einer Umfinanzierung mit einhergehenden Bankenwechsel. Hierbei muss keine Grundbuchänderung vorgenommen werden und somit fallen auch keine erneuten Grundbuchkosten an. Es reicht ein Abtretungsvertrag und die Aushändigung des Grundschuldbriefs. Nachteilig ist, dass die Bestellung einer Briefgrundschuld meist ca. 25% mehr Kosten verursacht, als die einer Buchgrundschuld. Sollte der Eigentümer den Grundschuldbrief verloren haben, kann eine Immobilie erst verkauft werden, wenn das zuständige Amtsgericht den Brief für ungültig erklärt. Dies kann erst geschehen, wenn ein Aufgebotsverfahren vollzogen wurde, dass zum einen kostenpflichtig ist und zum anderen sechs Monate dauert.

Die Buchgrundschuld ist die geläufige Form der Grundschuld bei der Finanzierung von privaten Immobilien. Die Briefgrundschuld bildet meist die Ausnahme, obwohl sie der gesetzliche Standard ist. 30.09.2021, Petra Bracht

Besonderheiten bei der Vermietung von Einliegerwohnungen im Einfamilienhaus

In einem Einfamilienhaus mit einer Einliegerwohnung, in welchem der Eigentümer die Hauptwohnung selbst bewohnt, gelten im Bereich des Kündigungsschutzes und der Heizkostenverordnung besondere Vorschriften zu Gunsten des ...

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In einem Einfamilienhaus mit einer Einliegerwohnung, in welchem der Eigentümer die Hauptwohnung selbst bewohnt, gelten im Bereich des Kündigungsschutzes und der Heizkostenverordnung besondere Vorschriften zu Gunsten des Vermieters.

Der Kündigungsschutz wird gemäß § 573a BGB Abs.1 zu Lasten des Mieters eingeschränkt. Dem Vermieter wird hier ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt und kann den Mieter ohne Angaben von Gründen kündigen. Es sei denn, der Mieter beruft sich auf die Sozialklausel und kann den Nachweis erbringen, dass die Kündigung eine besondere Härte für ihn darstellt.  Die wäre beispielsweise der Fall, wenn der Mieter schwer erkrankt ist oder er keinen angemessenen, zumutbaren und bezahlbaren Ersatzwohnraum zu findet.

Wichtig zu wissen: Macht der Vermieter von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch, so verlängern sich die gesetzlichen Kündigungsfristen für den Mieter jeweils um weitere drei Monate. BEISPIEL: Das Mietverhältnis beträgt fünf Jahre, dann wäre die gesetzliche Kündigungsfrist drei Monate plus weitere drei Monate. Der Mieter hat also eine Kündigungsfrist von sechs Monaten.

Die Heizkostenverordnung besagt gemäß § 2 HeizkostenV, dass eine vereinfachte Heizkostenabrechnung vereinbart werden kann. Der Vermieter ist nicht verpflichtet die Heizkostenverordnung verbrauchsabhängig abzurechnen. Er kann die Heizkosten z.B. nach der Größe der Wohnfläche, also gemäß den Quadratmetern, abrechnen. Dies muss allerdings zuvor explizit im Mietvertrag vereinbart worden sein.

Wichtig zu wissen: Gibt es im Mietvertrag keine gesonderte Vereinbarung über den Abrechnungsschlüssel der Heizkosten oder wurde vereinbart, dass die Regelungen aus der Heizkostenverordnung gelten soll, kann Vermieter mindestens 50 Prozent, maximal 70 Prozent der Heizkosten gemäß des tatsächlichen Verbrauch des Mieters abrechnen.

ACHTUNG: Die Regelungen gelten nicht, wenn die Wohneinheiten in einem Einfamilienhaus in Eigentumswohnungen umgewandelt wurden und die Wohnungen zwei unterschiedlichen Eigentümern gehören. In diesem Fall muss die Abrechnung gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Heizkostenverordnung erfolgen. Auch dann, wenn eine der Wohneinheiten selbst vom Eigentümer bewohnt wird und nur der zweite Eigentümer vermietet. 24.09.2021, Petra Bracht

Was versteht man unter Grundpfandrechten?

Die meisten Käufer benötigen für den Ankauf einer Immobilie oder für den Bau eines Eigenheims einen Immobilienkredit. Um diesen zu erhalten, verlangen die Banken für langfristige Kredite eine Sicherheit. Meistens wird dazu die zu ...

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Die meisten Käufer benötigen für den Ankauf einer Immobilie oder für den Bau eines Eigenheims einen Immobilienkredit. Um diesen zu erhalten, verlangen die Banken für langfristige Kredite eine Sicherheit. Meistens wird dazu die zu finanzierende Immobilie als Sicherheit hinterlegt. Die Bank erhält dazu ein sogenanntes Grundpfandrecht, welches ins Grundbuch der Immobilie eingetragen wird. Sollte es zu Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungsausfällen kommen, hat die Bank die Möglichkeit die Zwangsversteigerung für die Immobilie zu veranlassen, um das geliehene Geld zurückzuerhalten.

Zwei geläufige Arten von Grundpfandrechten sind die Hypothek und die Grundschuld.

Der Unterschied zwischen einer Hypothek und einer Grundschuld ist, dass die Hypothek an ein konkretes Darlehen gekoppelt ist. Bei jeder Tilgungsrate sinkt die Höhe der Hypothek bis sie letztlich abgezahlt ist und automatisch erlischt.

Die Grundschuld bleibt hingegen bestehen. Die Höhe der ins Grundbuch eingetragenen Darlehenssumme sinkt nicht, ganz gleich ob das Darlehen bereits abgezahlt wurde. Dies hat den Vorteil, dass die Grundschuld ein weiteres Mal für die Besicherung einer neuen Finanzierung genutzt werden kann. Kosten für eine erneute Grundpfandrechtsbestellung fallen nicht noch einmal an. Nachteilig ist, dass die Löschung einer Grundschuld nur auf Antragstellung des Kreditnehmers erfolgt und unter der Voraussetzung, dass das dahinterstehende Darlehen abgezahlt wurde. Mit der von der Bank ausgestellten Löschungsbewilligung kann der Kreditnehmer den Eintrag der Grundschuld im Grundbuch beim Notar löschen lassen. 17.09.2021, Petra Bracht

Was ist eigentlich eine „Auflassungs- vormerkung“?

Bei einem Ankauf einer Immobilie ist der Abschluss eines notariellen Kaufvertrages unverzichtbar. Nach Unterzeichnung des Kaufvertrages vergeht meistens noch einige Zeit bis alle notwendigen Formalitäten geregelt sind und die Immobilie ...

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Bei einem Ankauf einer Immobilie ist der Abschluss eines notariellen Kaufvertrages unverzichtbar. Nach Unterzeichnung des Kaufvertrages vergeht meistens noch einige Zeit bis alle notwendigen Formalitäten geregelt sind und die Immobilie in den rechtmäßigen Besitz des Käufers übergeht.

Die Auflassungsvormerkung sichert den Käufer für diese Übergangszeit ab und verhindert, dass der Verkäufer bis zur Umschreibung des Grundbuchs die Immobilie ein weiteres Mal veräußert. Auch die Aufnahme neuer Grundschulden seitens des Verkäufers oder die Eintragung eines Zwangsversteigerungsvermerks ist nicht mehr möglich.

Eine Auflassungsvormerkung ist eine Art Reservierung der Immobilie und sichert die Rechte des Käufers ab und zwar bevor der Eigentümerwechsel erfolgt. Sie kennzeichnet den baldigen Eigentumsübergang im Grundbuch und kann nur auf Veranlassung eines Notars in die Abteilung II eingetragen werden.

Die Auflassungsvormerkung wird erst gelöscht, wenn die Auflassung, sprich die eigentliche Eigentumsumschreibung, erfolgt ist. Dies geschieht dann, wenn alle Pflichten aus dem Kaufvertrag vollzogen sind und nicht zuletzt der Kaufpreis an den Verkäufer ausgezahlt worden ist. 10.09.2021, Petra Bracht 

Was versteht man unter einem Verkäufer- und einem Käufermarkt?

Bei einem Verkäufermarkt übersteigt die Nachfrage das Angebot. Es gibt viele Kaufwillige, aber nur geringe Verkaufsobjekte. Die Verkaufspreise schwanken mit steigender Tendenz. Dies hat zur Folge, ...

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Bei einem Verkäufermarkt übersteigt die Nachfrage das Angebot. Es gibt viele Kaufwillige, aber nur geringe Verkaufsobjekte. Die Verkaufspreise schwanken mit steigender Tendenz. Dies hat zur Folge, dass Eigentümer in einer besseren Verhandlungsposition sind. Ein hoher Verkaufspreis und eine schnelle Abwicklung sind zu erwarten.

Bei einem Käufermarkt übersteigt das Angebot die Nachfrage. Es gibt viele Verkaufsobjekte und sogar Leerstand. Die Verkaufspreise schwanken mit sinkender Tendenz. Dies hat zur Folge, dass die Eigentümer in einer schlechteren Verhandlungsposition sind. Interessenten haben eine große Auswahl an Verkaufsobjekten und können gelassen in die Verhandlungen gehen. 24.08.2021, Petra Bracht

Wofür steht eigentlich ein Wohn- oder ein Nießbrauchrecht?

Das Wohnrecht ist das Recht weiterhin beispielsweise in einem Haus unentgeltlich zu leben, obwohl man nicht mehr der Eigentümer ist. Es kann nicht vererbt, übertragen oder verkauft werden.

Das ...

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Das Wohnrecht ist das Recht weiterhin beispielsweise in einem Haus unentgeltlich zu leben, obwohl man nicht mehr der Eigentümer ist. Es kann nicht vererbt, übertragen oder verkauft werden.

Das Nießbrauchrecht ähnelt dem Wohnrecht. Der Begünstigte darf aber beispielsweise das Haus nicht nur selbst bewohnen, sondern auch vermieten. Die Mieteinnahme steht nicht dem Eigentümer zu, sondern dem Nießbraucher.

Das Wohnrecht oder das Nießbrauchrecht an einer Immobilie sollte zwingend vertraglich geregelt sein und ins Grundbuch eingetragen werden.

Es kann für einen bestimmte Zeit festgelegt werden, an bestimmte Bedingungen genknüpft sein oder (die häufigste Variante) lebenslang gelten. Es erlischt bei Tod des Berechtigten oder wenn die vereinbarte Frist abläuft respektive die vertraglich vereinbarten Bedingungen erfüllt sind.

Es ist nicht möglich ein Wohn- oder Nießbrauchrecht zu vererben oder zu verkaufen.

Gut zu wissen: Bei einem Eigentümerwechsel bleibt das Wohnrecht oder der Nießbrauch grundsätzlich bestehen. Dies kann sich unter Umständen wertmindernd auf die Immobilie auswirken. 12.08.2021, Petra Bracht  

Umwandlung von vermieteten Wohnräumen in Eigentumswohnungen

Ein Hauseigentümer kann generell seine vermieteten Wohnräume in Eigentumswohnungen umwandeln, sofern die rechtlichen und baulichen Voraussetzungen gegeben sind.

Doch was passiert mit dem Mieter? Zunächst nichts!

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Ein Hauseigentümer kann generell seine vermieteten Wohnräume in Eigentumswohnungen umwandeln, sofern die rechtlichen und baulichen Voraussetzungen gegeben sind.

Doch was passiert mit dem Mieter? Zunächst nichts!

Der Mieter darf weiterhin zu den gleichen Mietkonditionen, die vor der Umwandlung vereinbart worden sind, wohnen bleiben. Der Hauseigentümer hat kein Recht, das Mietverhältnis aufgrund der Umwandlung zu kündigen, noch einen neu zuschließenden Mietvertrag zu verlangen. Möchte der Hauseigentümer die Eigentumswohnungen verkaufen, so hat der Mieter

1. ein Vorkaufsrecht 

2. eine Kündigungssperrfrist (vgl. §§577, 577a BGB).

Das Vorkaufrecht des Mieters ist unabdingbar. Ein Verzicht seitens des Mieters bevor es zu einem Verkaufsfall kommt ist unwirksam, selbst wenn es Mieter und Vermieter es zuvor schriftlich vereinbart haben. Erst nach dem Eintritt eines Verkaufsfalls kann der Verzicht seitens des Mieters erklärt werden.

Die Kündigungssperre beträgt mindestens 3 Jahre und kann auf bis zu 10 Jahre in Gemeinden oder Teilen von Gemeinden verlängert werden. Dies muss die jeweilige Landesregierung durch eine Rechtsverordnung bestimmen. Voraussetzung: „In den betroffenen Gebieten ist die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnung zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet“. (§577 a Abs. 2)

Gut zu wissen: Weder das Vorkaufsrecht noch die Kündigungssperre gilt, wenn der Vermieter an Familienangehörige oder an Angehörige seines Haushalts verkauft. 17.08.2021, Petra Bracht

Ein wichtiges Buch für Eigentümer und Käufer: DAS GRUNDBUCH

Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, dass bei den zuständigen Grundbuchämtern geführt wird und die Besitz- und Rechtsverhältnisse eines Grundstücks dokumentiert. Alle bebauten und unbebauten Grundstücke unterliegen dem ...

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Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, dass bei den zuständigen Grundbuchämtern geführt wird und die Besitz- und Rechtsverhältnisse eines Grundstücks dokumentiert. Alle bebauten und unbebauten Grundstücke unterliegen dem Grundbuchzwang und müssen jeweils in einem Grundbuch des zuständigen Grundbuchbezirks geführt werden.

Was aber steht eigentlich in einem Grundbuch?

Es liefert Informationen zu den Grundstücksgrößen, den Grundstücksrechten, den Schuld- und Eigentumsverhältnissen des jeweiligen Grundstücks.

Der Aufbau eines Grundbuchs besteht aus einem Deckblatt, einem Bestandsverzeichnis und drei weiteren Abteilungen, die als Abteilung I, II und III bezeichnet werden.

Das Deckblatt erteilt Auskunft über Allgemeine Angaben zum führenden Amtsgericht, zum Grundbuchbezirk und zur laufenden Nummer des Grundbuchblattes.

Im Bestandsverzeichnis sind die Angaben zum Grundstück selbst zu finden. Hier ist die Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer, Lagebezeichnung und Wirtschaftsart sowie die Größe des Grundstücks hinterlegt.

In Abteilung I sind dann die Eigentumsverhältnisse hinterlegt. Hier werden explizit die Namen und die Geburtsdaten der Grundstückseigentümer aufgeführt. Bei mehreren Eigentümern werden zudem die Anteile am Grundstück und das Gemeinschaftsverhältnis vermerkt. Gleiches gilt beispielsweise auch für eine GbR, Erbbauberechtigte oder Erbengemeinschaften.

Abteilung II führt alle Lasten und Beschränkungen wie beispielsweise Nutzungsrechte, Nießbrauchrechte, Erbbaurechte, Wohnrechte, Leitungsrechte, Vorkaufsrechte oder Wegerechte. Hier wird auch bei Verkauf des Grundstücks die Auflassungsvormerkung bis zum Eigentumsübergang hinterlegt.

In der dritten Abteilung werden alle Belastungen des Grundstücks wie Hypotheken, Grundschulden, Rentenschulden geführt. Die Reihenfolge der Eintragungen regelt die Verteilung des Erlöses bei einem Verkauf. Ist ein Grundstück über eine Bank finanziert muss diese als Gläubiger dem Verkauf zustimmen. Sofern der Kaufpreis die Forderungen der Bank deckt, ist eine Einholung der Zustimmung meist problemlos. 03.08.2021, Petra Bracht 

Gut zu wissen: Kauf bricht Miete nicht!

Im § 566 BGB ist geregelt, dass bei Eigentumswechsel einer vermieteten Immobilie, der neue Erwerber in die Rechte und Pflichten des bestehenden Mietverhältnisses zwischen Mieter und vorherigem Vermieter respektive Eigentümer ...

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Im § 566 BGB ist geregelt, dass bei Eigentumswechsel einer vermieteten Immobilie, der neue Erwerber in die Rechte und Pflichten des bestehenden Mietverhältnisses zwischen Mieter und vorherigem Vermieter respektive Eigentümer eintritt. Dies gilt auch für den Inhalt des Mietvertrages, welcher nicht ohne die Zustimmung des Mieters geändert oder neu geschlossen werden darf. Das Mietverhältnis wird durch den Verkauf einer Immobilie also nicht automatisch beendet. Dies kann nur durch Vorliegen eines gesetzlichen Kündigungsgrunds geschehen, wie zum Beispiel der Eigenbedarfskündigung. Hierzu ist der § 573 Abs. II Nr. 2 BGB zu beachten. Demnach kann der Vermieter nur kündigen, wenn er ein berechtigtes Interesse hat und den Mietgegenstand für sich selbst, seine Familienangehörigen oder ein Angehöriger seines Haushalts nachweislich benötigt. Die im Mietvertrag geltenden Kündigungsfristen sind einzuhalten. 12.07.2021, Petra Bracht

Braucht man eigentlich einen Immobilienmakler?

Bei dieser Fragestellung geht es oftmals um die Einsparung der Maklercourtage. Mit Inkrafttreten der Neuregelung über die Verteilung der Maklerkosten im Dezember 2020 muss die anfallende Maklercourtage von Eigentümern und Käufern bei ...

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Bei dieser Fragestellung geht es oftmals um die Einsparung der Maklercourtage. Mit Inkrafttreten der Neuregelung über die Verteilung der Maklerkosten im Dezember 2020 muss die anfallende Maklercourtage von Eigentümern und Käufern bei Eigenheimen und Eigentumswohnungen geteilt werden. In Schleswig-Holstein beträgt die übliche Maklerprovision insgesamt 5,95 % inklusive Mehrwertsteuer bezogen auf den tatsächlich erzielten Kaufpreis. Die Hälfte, also 2,975 % Provision, trägt somit nach erfolgreichem Verkaufsabschluss der Verkäufer. Bei einem Verkaufserlös von 300.000,- EUR wären dies 8.925, - EUR inkl. Gesetzlicher Mehrwertsteuer.

Eine stolzer Geldbetrag. Dennoch sollte sorgfältig geprüft werden, ob der Zeit-, Bearbeitungs- und Organisationsaufwand bei einem Privatverkauf die Einsparung der Maklercourtage wirklich aufwiegt.

Was spricht also für die Beauftragung eines Immobilienmaklers? 

Eine realistischen Kaufpreisermittlung des Objektes, so dass eine Immobilie weder unter Wert veräußert noch zu hoch eingepreist wird und damit zu lange Vermarktungszeiten mit Preisverfall verursacht. Erfahrene Makler kennen den Markt in ihrem Umfeld sehr genau und können eine qualifizierte Kaufpreiseinschätzung vornehmen. Der enorme Zeitaufwand und die Flut an Interessentenanfragen werden oftmals unterschätzt. Nicht jeder Interessent ist auch ein potenzieller Käufer. Ein Immobilienmakler kann den Besichtigungstourismus abwehren. Er kann ernst zunehmende Interessenten erkennen und Kaufpreisangebote richtig bewerten, so dass keine übereilten Entscheidungen getroffen werden. Ein Immobilienmakler besitzt Verhandlungsgeschick und kann die Bonität des Interessenten prüfen. Er hat keine emotionale Bindung zum Objekt und kann Fragen aller Art sachlich und fachgerecht beantworten. Der gesamte Verkaufsprozess kann effizient abgewickelt werden, denn ein Immobilienmakler kennt die einzelnen Verfahrensschritte, hat einschlägige Kontakte zu verschiedenen Dienstleistern in der Immobilienbranche und kann Objektofferten breit streuen sowie Suchkunden gezielt ansprechen. Als kompetenter und fachkundiger Immobiliendienstleister berät er potenzielle Käufer ausführlich und ehrlich zum „Produkt“ Haus. Dies schafft Vertrauen und gibt Verkäufern und Käufern gleichermaßen Sicherheit, für eine transparente und faire Immobilientransaktion. Schließlich geht es für beide Vertragsparteien um viel Geld.

Welche Dienstleistung bekommen unsere Kunden für die Maklercourtage?

- Einschätzung des richtigen, marktgerechten Verkaufspreises

- Beschaffung aller relevanten Verkaufsunterlagen

- Übernahme von Behördengängen

- Beratung zu Bau- und vertragsrechtlichen Fragestellungen

- Vermittlung von weiteren Dienstleistern beispielsweise Energieberater, Entrümplungsunternehmen, Handwerker jeglicher Art, Experten zum Thema Wohngesundheit z.B. bei Schadstoffverdacht

- Ausarbeitung eines professionellen Exposés

- Überarbeitung und Aufbereitung von Grundrissen

- Erstellung von ansprechenden Fotos und 360 Grad-Touren

- Initiierung von Marketingmaßnahmen

- Ermittlung der richtigen Zielgruppe der Immobilie

- Repräsentation des Objektes in verschiedenen Medien und bei vorgemerkten Suchkunden

- Bearbeitung der Interessentenanfragen und Vorauswahl potenzieller Käufer

- Organisation und Durchführung der Besichtigung

- Führung von Verkaufsverhandlungen

- Qualifizierung der Kaufinteressenten durch Bonitätsabfrage

- Ausarbeitung des Kaufvertrages in Zusammenarbeit mit dem Notar

- Begleitung bei der Beurkundung

- Übernahme der Objektübergabe inklusive Übergabeprotoll

- Betreuung der Vertragsparteien auch noch nach Abschluss des Kaufvertrages

Gut zu wissen: Die Maklercourtage ist erst nach erfolgreicher Veräußerung des Objektes verdient und fällig.

01.07.2021, Petra Bracht

Welche Kosten fallen bei einem Immobilienverkauf an?

Verkaufswillige sollten beachten, dass ein Immobilienverkauf nicht nur den Verkaufserlös mit sich bringt, sondern auch Kosten verursacht. Um welche Kosten es sich dabei handeln kann, zeigen wir Ihnen nachfolgend im ...

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Verkaufswillige sollten beachten, dass ein Immobilienverkauf nicht nur den Verkaufserlös mit sich bringt, sondern auch Kosten verursacht. Um welche Kosten es sich dabei handeln kann, zeigen wir Ihnen nachfolgend im Überblick:

Kosten für die Beschaffung des Energieausweises 

Sofern noch kein Energieausweis vorhanden ist. Die Vorlage eines Energieausweises ist gesetzlich vorgeschrieben

Kosten für ein Wertgutachten 

Sofern Verkäufer den Wert von einem Gutachter ermitteln lassen möchten. Wir als Immobilienmakler ermitteln den Marktwert für Sie kostenlos.

Home Staging 

Die zu veräußernde Immobilie von einem Profi herrichten zu lassen, kann unter Umständen den Verkaufserlös steigern. Diese Maßnahme kann vorgenommen werden, ist aber kein MUSS beim Immobilienverkauf.  

Werbekosten

Die Kosten für Inserate in breit gestreuten Onlinemedien fallen bei einem Privatverkauf an. Wir übernehmen diese Kosten für unsere Kunden.  

Maklercourtage 

Die Maklercourtage fällt an, sofern ein Immobilienmakler beauftragt wird.

Unsere Kunden zahlen die Maklercourtage erst dann, wenn die Immobilie erfolgreich verkauft und ein Kaufvertrag unterzeichnet wurde.

Grundbuch

Hier entstehen Kosten für die Löschung von noch bestehenden Hypotheken oder anderen Rechten Dritter, wie z.B. ein Wohn- oder Nießbrauchrecht.

Vorfälligkeitsentschädigung 

Sofern Kredite noch nicht getilgt sind, können Banken bei vorzeitiger Ablösung des Kredits den entstandenen Zinsschaden mittels der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Spekulationssteuer

Diese fällt beim Verkauf von Immobilien an, die nicht selbst genutzt wurden und weniger als 10 Jahre im Eigentum sind.

17.06.2021, Petra Bracht

Wann fällt Spekulationssteuer an?

Wer seine Immobilie oder sein Grundstück verkauft sollte an die staatliche Spekulationsfrist denken. Diese beträgt 10 Jahre. Wer also binnen 10 Jahren ein Objekt kauft und wieder verkaufen möchte, muss auf den erzielten Gewinn ...

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Wer seine Immobilie oder sein Grundstück verkauft sollte an die staatliche Spekulationsfrist denken. Diese beträgt 10 Jahre. Wer also binnen 10 Jahren ein Objekt kauft und wieder verkaufen möchte, muss auf den erzielten Gewinn Spekulationssteuer zahlen. ES SEI DENN, die Immobilie wurde oder wird vom Eigentümer selbst bewohnt, dann entfällt die Spekulationssteuer und es spielt für den Eigentümer keine Rolle, ob zwischen Ankauf und Verkauf weniger als 10 Jahre vergangen sind.

Die Spekulationssteuer ist auf fremdgenutzte Immobilien bezogen und ist auch nicht für jeden Verkäufer gleich hoch. Sie richtet sich nach dem Steuersatz des Verkäufers. Spitzenverdiener müssen somit mehr Spekulationssteuer zahlen als „Normalverdiener“. 15.06.2021, Petra Bracht


Im Überblick

    Spekulationsfrist beträgt 10

    Jahre Spekulationssteuer entfällt auf den erzielten Gewinn

    Beispiel: Ankauf einer Eigentumswohnung in 2015 für 150.000 EUR, ETW vermietet und nie selbst bewohnt, Verkauf der ETW in 2020 für 250.000,-EUR, Gewinn 100.000 EUR, ETW fünf Jahre im Besitz, Spekulationssteuer auf Gewinn zahlen

    Höhe der Steuerlast richtet sich nach Einkommensverhältnis des Verkäufers

    Bei Eigennutzung grundsätzliche keine Spekulationssteuer

    Bei geerbten Immobilien, die vom verstorbenen selbst bewohnt wurden, muss der Erbende bei Verkauf der Immobilie ebenfalls keine Spekulationssteuer entrichten

    Bei Ferienobjekten, die hauptsächlich selbst genutzt wurden, fällt auch keine Spekulationssteuer an

    Eigennutzung auch dann, wenn Immobilie zuvor vermietet war, dann selbst genutzt wurde und zum Zeitpunkt des Verkaufs mindestens drei Jahre Eigennutzung vorliegen, dann keine Spekulationssteuer fällig

"KfW-Effizienzhaus" Was steckt dahinter?

Wer bauen oder sanieren möchte, trifft spätestens bei der Finanzierung auf die Stichwörter KfW-Förderung und KfW-Effizienzhaus.

Ein KfW-Effizienzhaus beschreibt einen technischen Standard eines Hauses, welcher sich aus zwei ...

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Wer bauen oder sanieren möchte, trifft spätestens bei der Finanzierung auf die Stichwörter KfW-Förderung und KfW-Effizienzhaus.

Ein KfW-Effizienzhaus beschreibt einen technischen Standard eines Hauses, welcher sich aus zwei Kriterien zusammensetzt:

Primärenergiebedarf, also wie hoch ist der Gesamtenergiebedarf einer Immobilie

Transmissionswärmeverlust, also wie gut ist die Wärmedämmung der Gebäudehülle

Als Referenzmaßstab dient ein KfW-100 Effizienzhaus, das in der Anlage 1 GEG (Gebäudeenergiegesetz) mit energieeinsparenden Vorgaben definiert wurde. Ein Effizienzhaus 55 benötigt beispielsweise nur 55 Prozent der Primärenergie im Vergleich zum Effizienzhaus 100 und ein Effizienzhaus 40 dementsprechend nur 40 Prozent.

Es gilt: Je niedriger die Zahl ist, desto besser. Je energieeffizienter die Immobilie wird, desto höher der Tilgungszuschuss und/ oder zinsgünstige KfW-Kredit. Bei einem KfW-Effizienzhaus handelt es sich somit um einen definierten technischen Maßstab, der aussagt, wie energieeffizient ein Gebäude ist und dient gleichzeitig als Richtwert für die verschiedenen Fördermöglichkeiten.

Neu ist: Am 01.11.2020 wurden die energetischen Anforderungen mit Inkrafttreten des neuen Energiegebäudegesetz für einen Neubau angepasst. Das GEG definiert nun, dass ein Neubau den vorgegebenen Standards eines Effizienzhaus 55, 40 und 40 Plus genügen muss. So kommen beispielsweise die Energieeffizienzhaus-Standards 85 oder 100 und dessen Förderungsmöglichkeiten nur noch bei Altbausanierungen in Betracht. 08.06.2021, Petra Bracht  

Der Immobilienmakler und das Geldwäschegesetz

Darf der Makler den Personalausweis einsehen? Und ab wann?

Das seit einigen Jahren geltende Geldwäschegesetz verpflichtet auch Immobilienmakler die Identität seiner Kunden ...

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Darf der Makler den Personalausweis einsehen? Und ab wann?

Das seit einigen Jahren geltende Geldwäschegesetz verpflichtet auch Immobilienmakler die Identität seiner Kunden (Käufer & Verkäufer) festzustellen. Ein Immobilienmakler ist gesetzlich verpflichtet sich die Personalausweise beider Parteien eines Kaufvertrags, also vom Käufer und vom Verkäufer, zeigen zu lassen und vollständige Kopien der Dokumente anzufertigen oder sie vollständig optisch digital zu erfassen. Die handschriftliche Erfassung im Rahmen eines Dokumentationsbogens genügt nicht. Ebenfalls muss der Immobilienmakler prüfen, ob sein Kunde im eigenen wirtschaftlichen Interesse handelt oder den Kaufvertrag für einen Dritten abwickelt. Ist letzteres der Fall, muss der wirtschaftlich Berechtigte ermittelt und anhand des Personalausweises identifiziert werden. Sollte es sich um keine natürliche Person handeln, sondern um eine juristische Person des Privatrechts oder einer eingetragenen Personengesellschaft muss ein Registerauszug aus dem Transparenzregister, Handels- oder Vereinsregister eingeholt werden. 

Doch ab welchem Zeitpunkt gilt die Identifizierungspflicht? Der Makler muss Verkäufer und Käufer erst dann identifizieren, wenn ein ernsthaftes Kaufinteresse besteht. Gemäß Gesetzesbegründung ist von einem ernsthaften Kaufinteresse auszugehen, wenn einer der Beteiligten von dem anderen den Kaufvertrag im Entwurf erhalten hat. Ein ernsthaftes Interesse am Abschluss des Kaufvertrages kann auch dann angenommen werden, wenn der voraussichtliche Käufer mit dem möglichen Verkäufer oder dem Makler eine Reservierungsvereinbarung oder einen Vorvertrag abgeschlossen hat.

Doch nicht nur bei Kaufverträgen ist der Immobilienmakler verpflichtet die betroffenen Personen zu identifizieren, sondern auch bei Parteien eines Miet- oder Pachtvertrages mit einer monatlichen Miete oder Pacht in Höhe von 10.000,- EUR Nettokaltmiete, wenn die Vertragsparteien hinreichend feststehen.

Wichtig zu wissen ist, dass gemäß § 4 Abs. 6 GwG der Kunde verpflichtet ist, dem Immobilienmakler die entsprechenden Auskünfte zu erteilen und die Unterlagen oder den Personalausweis zur Erfassung vorzulegen hat. Quelle: "Immobilienverband IVD Bundesverband e.V.", 03.06.2021, Petra Bracht

§ 72 GEG - Betriebsverbot für Heizkessel, Ölheizungen

Nicht jede Immobilie ist mit einer energieeffizienten Heizungsanlage ausgestattet oder wird idealerweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) trat am 01. November 2020 in Kraft und führt das bisherige ...

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Nicht jede Immobilie ist mit einer energieeffizienten Heizungsanlage ausgestattet oder wird idealerweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) trat am 01. November 2020 in Kraft und führt das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV) und das bisherige Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen respektive setzt diese vorherigen Gesetze außer Kraft.

Damit wurde ein einheitliches und auf einander abgestimmtes Gesetz geschaffen, das die energetischen Anforderungen an Neubauten, Bestandsgebäuden und den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung regelt.  In diesem Beitrag möchten wir auf den § 72 GEG hinweisen, welcher das Betriebsverbot von bestimmten Heizkesseln neu regelt. Ab 2026 dürfen Ölheizungen in Bestands- und Neubauten nur noch eingebaut werden, wenn ein Teil der Wärmeversorgung auch über erneuerbare Energien sichergestellt wird. Man spricht von sogenannten Hybriden Heizungssystemen. Des Weiteren dürfen Ölheizungen nur noch ab 2026 eingebaut werden, wenn ein Anschluss an das Gasnetz oder Fernwärmenetz absolut nicht möglich ist.

Ferner wird geregelt, das bestehende Öl- oder Gasheizungen, die ab dem 01. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt worden sind, nach Ablauf von 30 Jahren (nach Einbau oder Aufstellung) nicht mehr betrieben werden dürfen (§ 72 Abs. 2 GEG). Entsprechende Heizkessel, die mit einem flüssigen oder gasförmigen Brennstoff beschickt werden und vor dem 01. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt worden sind, dürfen grundsätzlich nicht mehr betrieben werden (§ 72 Abs. 1 GEG). 

Für Immobilienbesitzer, die ihre Heizungsanlage erneuern möchten oder sogar müssen, gibt es einige Förderprogramme, die über die KfW-Bank beantragt werden können. 01.06.2021, Petra Bracht.

Schreiben ist besser als "Schnacken"

Wer schreibt der bleibt!

Wer kennt diese Floskel nicht und dennoch werden insbesondere in Mietverhältnissen hin und wieder mündliche Regelungen getroffen und vereinbart, weil man sich kennt oder die ...

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Wer schreibt der bleibt!

Wer kennt diese Floskel nicht und dennoch werden insbesondere in Mietverhältnissen hin und wieder mündliche Regelungen getroffen und vereinbart, weil man sich kennt oder die Vertragsparteien sich sehr sympathisch sind. Gerade in ländlichen Räumen zählt das gesprochene Wort vermeidlich noch. Im Idealfall halten sich alle Beteiligten an die getroffenen Vereinbarungen, aber Vorsicht! Kommt es mit der Zeit zu Unstimmigkeiten sind schriftlich vereinbarte Regelungen vom Vorteil. Wir empfehlen von Anfang an besondere Vereinbarungen im Mietvertrag mit aufzunehmen und auch ein schriftliches Übergabeprotokoll zu erstellen. Dies kann bei evtl. Streitigkeiten eine hilfreiche Grundlage zur Klärung der Vertragslage sein. 27.05.2021, Petra Bracht

"Papierkram" nicht unterschätzen

Es gilt je älter ein Objekt, desto umfangreicher aber auch schwieriger manchmal die Beschaffung relevanter Verkaufsunterlagen. Die Liste des notwendigen „Papierkrams“ ist lang. Für eine fundierte Verkaufsmappe sollten ...

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Es gilt je älter ein Objekt, desto umfangreicher aber auch schwieriger manchmal die Beschaffung relevanter Verkaufsunterlagen. Die Liste des notwendigen „Papierkrams“ ist lang. Für eine fundierte Verkaufsmappe sollten folgende Dokumente vorhanden sein und eventuelle Rechte geklärt werden: Grundbuchauszüge, alte Nießbrauchrechte, Wohnrechte, Energieausweis, Baubeschreibung, Baugenehmigung, Berechnung der Wohn-/Nutzfläche und des umbauten Raums, Versicherungsnachweis, Baulasten, nachbarschaftliche Altverträge, Wegerechte, Flurkarte, Grundrisse, Lagepläne, Denkmalpflege, Teilungserklärungen, Versammlungsprotokolle, Hausgeldabrechnung, Instandhaltungsrücklagen (bei Eigentumswohnungen) etc.. Für nicht genehmigte Aus- oder Umbauten sollte eine baurechtliche Genehmigung beim zuständigen Bauamt nachträglich eingeholt werden.

Je mehr Unterlagen auch zur Ausstattung des Hauses wie beispielsweise zur Heizungsanlage oder des Kaminofens mit Betriebserlaubnis vorhanden sind, umso besser. Eine Aufstellung anfallender Heiz- und Betriebskosten kann bei der Berechnung der monatlich finanziellen Belastung (Kredit + Hausnebenkosten) für den Käufer und seine Kaufentscheidung hilfreich sein.

Sollten Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen, übernehmen wir für Sie selbstverständlich die Beschaffung aller relevanten Verkaufsunterlagen und nehmen Ihnen zeitaufwendige Behördengänge ab. Profitieren Sie auch von unserem zuverlässigen Netzwerk aus Fachanwälten, Notaren, Steuerberater, Banken, regionalen Handwerksfirmen, Energieberater, Bauzeichner, Architekten und weiteren Dienstleistern rund um das Thema Immobilie. 26.05.2021, Petra Bracht

Gesucht & noch nicht gefunden

Schwierige Zeiten für Käufer

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, merkt schnell das er damit auf dem Immobilienmarkt nicht alleine ist. Das Angebot ist gering, die Nachfrage groß. Oftmals ...

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Schwierige Zeiten für Käufer

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, merkt schnell das er damit auf dem Immobilienmarkt nicht alleine ist. Das Angebot ist gering, die Nachfrage groß. Oftmals kommen Interessenten nicht einmal in Genuss sich ein Objekt anzuschauen. Was hilft bei der Suche nach den eigenen vier Wänden?

Wir empfehlen im Vorwege den finanziellen Rahmen mit der Hausbank oder dem Finanzierungsexperten abzuklären. So kann bei der passenden Immobilie schnell eine Kaufentscheidung getroffen werden. Zudem sollten Kaufinteressenten die ideale Vorstellung ihres Einfamilienhauses nicht so stark eingrenzen. Wer flexibel ist und den einen oder anderen Abstrich bei der Ausstattung, Größe oder Art des Hauses machen kann, schränkt sich selbst nicht bei den Suchkriterien seiner Traumimmobilie ein. Gleiches gilt für die Lage. Natürlich möchte man idealerweise im Wunschgebiet ein Haus erwerben, doch auch Nachbargemeinden sollten mit in Betracht gezogen werden. Suchagenten bei allen größeren Immobilienportalen sorgen dafür, dass Interessenten über neu eingestellte Objekte per E-Mail sofort informiert werden. Darüber hinaus sollten auch die Websites der örtlichen Immobilienmakler in der Favoritenleiste gespeichert und regelmäßig eingesehen werden. Zudem ist es empfehlenswert ein Suchprofil bei verschieden Maklern zu hinterlegen.

Je mehr ein Hausgesuch auch in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und im Arbeitsleben gestreut wird, desto größer die Chance eine passende Immobilie für sich zu finden. Ein stetiger Blick in die regionalen Printmedien sollte auch nicht unterschätzt werden, denn nicht jeder Eigentümer ist in der Lage sein Haus im Internet zu präsentieren. Zu guter Letzt sollten Interessenten bei allen Anstrengungen und Bemühungen nicht verzweifeln. Wer positiv denkt wird auch das passende Haus in seinen Bann ziehen.

Teilen Sie uns gerne Ihr Suchprofil mit. Wir können zwar nicht zaubern, aber Sie bei neuen Objektangeboten zeitnah darüber informieren. 25.05.2021, Petra Bracht

Die Neuregelung der Maklerprovision

Was Käufer und Verkäufer wissen müssen

Das wichtigste vorab: Die Maklerprovision muss weiterhin nur gezahlt werden, wenn ein Kaufvertrag notariell geschlossen wird.

Seit dem 23. Dezember 2020 ...

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Was Käufer und Verkäufer wissen müssen

Das wichtigste vorab: Die Maklerprovision muss weiterhin nur gezahlt werden, wenn ein Kaufvertrag notariell geschlossen wird.

Seit dem 23. Dezember 2020 ist die gesetzliche Neuregelung über die Verteilung der Maklerkosten in Kraft getreten. Kern des Gesetzes ist die wechselseitige Begrenzung der Käufer- und Verkäuferprovision. Damit soll insbesondere der Käufer von einzelnen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern finanziell entlastet werden, sofern es sich um Verbraucher handelt.

Die Neuregelung gilt für:
Einfamilienhäuser, Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnungen, Einfamilienhaus auf Erbbaugrundstück Grundstück und Erstellung eines Einfamilienhauses (vertragliche Verknüpfung), Eigentumswohnungen, Ferienhaus oder Ferienwohnung

Die Neuregelung gilt nicht für:
Baugrundstücke, Zweifamilienhäuser, Wohnungspakete, Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien oder Spezialimmobilien 

So gibt es drei verschiedene Modelle, nach denen die Provision geregelt werden kann:

1. Doppeltätigkeit und -provision, das paritätische Halbteilungsprinzip (§ 656c BGB n.F.) Der Verkäufer beauftragt den Makler sein Haus oder seine Wohnung zu verkaufen und schließt einen Maklervertrag ab, in welchem auch die Höhe der zu zahlenden Provision festgelegt ist, wenn das Objekt verkauft wird. Ebenfalls wird dann mit dem potenziellen Käufer ein Maklervertag über die gleiche Provisionshöhe geschlossen. Man spricht von der paritätischen Provisionsteilung.

2. Einseitige Interessenvertretung mit anteiliger Abwälzungsmöglichkeit (§656d BGB n.F.) Eine weitere Möglichkeit beinhaltet, dass nur mit dem Verkäufer ein Maklervertrag geschlossen wird. Somit ist der Makler alleiniger Interessenvertreter des Verkäufers. Allerdings hat auch der Käufer einen Vorteil von der Vermittlungsleistung des Maklers und kann sich verpflichten, einen Teil der Provision zu übernehmen. Dabei ist die Höhe des Anteils gesetzlich auf maximal 50 Prozent begrenzt. Wichtig hierbei: Der Käufer muss dies nur übernehmen, wenn er sich hierzu bereit erklärt und der Verkäufer oder Makler nachgewiesen hat, dass der Verkäuferanteil gezahlt wurde. 

3. Einseitige Interessenvertretung zugunsten des Verkäufers (ohne Abwälzung) Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Verkäufer die Provision alleine zahlt, weil der Makler nur die Interessen des Verkäufers wahrnehmen soll oder das Objekt schlecht vermittelbar ist und die Aussicht auf Provisionsbeteiligung des Käufers aussichtslos erscheint.

Es ist davon auszugehen, dass in meisten Fällen sich Verkäufer und Käufer die Provision paritätisch teilen. Dies hat sich in der Vergangenheit gerade in Schleswig-Holstein als ein probates Vertragsmodell bewährt. Denn sowohl Verkäufer als auch Käufer profitieren gleichermaßen von der Vermittlungsdienstleistung des Maklers.

Im konkreten Einzelfall kann aber darüber entschieden werden, welches Provisionsmodell für den Verkauf am besten ist. Quelle: "Immobilienverband IVD Bundesverband e.V.", 18.05.2021, Petra Bracht

Ankaufnebenkosten

Was muss zusätzlich zum  Kaufpreis noch gezahlt werden?

Wer Eigentum erwerben möchte, sollte unbedingt berücksichtigen, dass zum Kaufpreis noch weitere Ankaufnebenkosten auf den Erwerber zukommen, die ...

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Was muss zusätzlich zum  Kaufpreis noch gezahlt werden?

Wer Eigentum erwerben möchte, sollte unbedingt berücksichtigen, dass zum Kaufpreis noch weitere Ankaufnebenkosten auf den Erwerber zukommen, die sich prozentual vom vereinbarten Kaufpreis berechnen. Dazu zählen die Grunderwerbssteuer, die Notarkosten und Kosten für den Grundbucheintrag sowie die Maklerkosten. Je nach Bundesland können diese Kosten variieren.

So sind in Schleswig-Holstein die Grunderwerbsteuer mit 6,5%, die Kosten für Notar- und Grundbucheintrag mit einem Richtwert von 1,5% und die Maklercourtage mit 3,57% des erzielten Kaufpreises zu berechnen.

Bei einem Objekt mit einem Ankaufpreis von 400.000,-EUR würden dann Gesamtkosten in Höhe von 446.280,-EUR anfallen. 17.05.2021, Petra Bracht

MUST-HAVE: Energieausweis

Ganz gleich ob ein Objekt vermietet oder verkauft werden soll, ein gültiger Energieausweis ist notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. Seit dem 01. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz, das unter anderem die ...

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Ganz gleich ob ein Objekt vermietet oder verkauft werden soll, ein gültiger Energieausweis ist notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. Seit dem 01. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz, das unter anderem die Energieeinsparverordnung ablöst. Das Gesetz betont einmal mehr, dass ein gültiger Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung vorliegen muss und insbesondere bei Inseraten die Ausweisung von Energieangaben Pflicht ist. Anderenfalls drohen Abmahnungen und Bußgelder z.B. durch die Deutsche Umwelthilfe.

Die Unterstützung unserer Kunden bei der Beschaffung eines gültigen Energieausweises ist für uns selbstverständlich und ein fester Bestandteil unserer umfangreichen Dienstleistung. Bei weiteren Fragen rund um den Energieausweis oder zu anderen Immobilienthemen stehen wir gerne zur Verfügung. 10.05.2021, Petra Bracht

Woran erkennt man einen guten Immobilienmakler?

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Was zeichnet eigentlich einen guten Immobilienmakler aus?

Neben den grundlegenden Voraussetzungen wie eine öffentlich einsehbare Gewerbeerlaubnis, die fundierte Aus- und ...

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Wer die Wahl hat, hat die Qual! Was zeichnet eigentlich einen guten Immobilienmakler aus?

Neben den grundlegenden Voraussetzungen wie eine öffentlich einsehbare Gewerbeerlaubnis, die fundierte Aus- und stetige Weiterbildung, eine Mitgliedschaft im Fachverband wie dem etablierten Immobilienverband Deutschland IVD, ein professioneller Internetauftritt und eine transparente Geschäftsbeziehung mit offener Kommunikation über die Provisionshandhabung sollten Sie auch und vor allem darauf achten, dass der Makler die nötigen Marktkenntnisse besitzt.

Idealerweise wählen Sie einen regionalen Immobiliendienstleister, der in der Nähe des Verkaufsgebietes auch seinen Geschäftssitz hat und einschlägige Erfahrungswerte und Kundenreferenzen vorweisen kann. Nur so kann ein realistischer Marktpreis ermittelt werden.

Ein guter Immobilienmakler nimmt sich Zeit für eine ausführliche Beratung, kommuniziert zielgerichtet und regiert zeitnah auf Fragen, Sorgen und Wünsche. Ein persönlicher Eindruck ist natürlich unabdingbar. Die Sympathie und die Herzlichkeit zwischen Ihnen und dem Immobilienmakler muss stimmen. Denn selbst wenn alle vorher genannten Kriterien passen, hat das letzte Wort Ihr Bauchgefühl. 23.04.2021, Petra Bracht

Was ist los auf dem Rendsburger Immobilienmarkt?

Ein Lagebericht

Die Befürchtung, dass die Corona-Pandemie einen Nachfrageeinbruch auf dem Immobilienmarkt verursacht bleibt bislang unbegründet. Im Gegenteil, dank des möglichen Homeoffice werden ...

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Ein Lagebericht

Die Befürchtung, dass die Corona-Pandemie einen Nachfrageeinbruch auf dem Immobilienmarkt verursacht bleibt bislang unbegründet. Im Gegenteil, dank des möglichen Homeoffice werden Einfamilienhäuser mit ausreichend Platz und Garten als Rückzugsort und Familienoase in diesen Zeiten verstärkt gesucht.  

Die Nachfrage ist höher als das derzeitige Angebot, mit der Folge steigender Immobilienpreise. Perspektivisch wird sich wohl auch nach der Pandemie die Arbeitswelt verändern. Corona zeigt uns, dass die Präsenz am Arbeitsplatz nicht überall notwendig ist. Eine Landflucht wird dies sicher nicht auslösen. Dennoch wird eine flexiblere Arbeitsweise auch Auswirkungen auf den hiesigen Immobilienmarkt haben.  

Eine höhere Nachfrage von Interessenten, die außerhalb von Schleswig-Holstein leben ist nicht neu. Dabei zählten bislang die Küstenregionen zu den begehrten Lagen im Land. Nun scheint auch das Binnenland von größerer Bedeutung zu werden. Auch Rendsburg und die umliegenden Gemeinden rücken in den Fokus. Neben dem großzügigen Eigenheim werden auch kleinere Einheiten als Feriendomizil gesucht. Für Auswärtige sind selbst die bei uns gestiegenen Immobilienpreise noch erschwinglich. Die zentrale Lage mitten in Schleswig-Holstein ermöglicht Tagesausflüge in alle Himmelsrichtungen und der Nord-Ostsee-Kanal lockt mit Radtouren und ausgiebigen Spaziergängen. Insbesondere unsere Hamburger Nachbarn scheinen das Potenzial unserer Region mit einem überschaubaren Anfahrtsweg erkannt zu haben.

Doch auch innerhalb Schleswig-Holsteins zieht es Menschen sukzessive in unsere Region. Viele Interessenten stammen aus Kiel und dessen Umland. Liegt doch die Landeshauptstadt mit knapp 30-minütiger Entfernung zum Greifen nah. Trotz kurzer Distanz ist auch hier ein deutliches Preisgefälle zwischen unserem und dem dortigen Immobilienmarkt zu verzeichnen. So werden Rendsburg und gerade die umliegenden Gemeinden südlich des Kanals als interessante Wohnalternative entdeckt. 

Die Zeiten sind günstig für all jene, die sich mit dem Gedanken des Verkaufs ihres Eigentums tragen. Hohe Kaufpreiserlöse und kurze Vermarktungszeiten sind derzeit zu erwarten. Wer sich Eigentum zulegen möchte, sollte im Vorfeld bereits den finanziellen Rahmen einer möglichen Kreditvergabe klären und prüfen lassen. Sollte die passende Immobilie zum Verkauf stehen, ist ein zügiger Entscheidungsprozess vom Vorteil. 24.04.2021, Petra Bracht

Wir arbeiten mit einem interaktiven Exposé

Interaktives Exposé - Was ist das? 

Anders als bei klassischen PDF-Dateien, erhalten unsere Interessenten Zugang zu einer objektbezogenen Website. Unsere Kunden erhalten hier neben einer ausführlichen ...

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Interaktives Exposé - Was ist das? 

Anders als bei klassischen PDF-Dateien, erhalten unsere Interessenten Zugang zu einer objektbezogenen Website. Unsere Kunden erhalten hier neben einer ausführlichen Objektbeschreibung, Bildergalerie, Grundrissen, beweglichem Lageplan & Umgebungserkundung, auch virtuelle Touren und relevante Objektunterlagen zum Download bereitgestellt.

Zudem haben Interessenten die Möglichkeit uns über das interaktive Exposé zu kontaktieren, um Besichtigungstermine zu vereinbaren oder Fragen zum angebotenen Objekt zu stellen.  

Nicht Internet-affine Interessenten erhalten selbstverständlich weiterhin unser Exposé per Post in gedruckter Form. 02.03.2021, Petra Bracht

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