Unser Blog

Hier möchten wir in regelmäßigen unregelmäßigen Abständen nicht nur über wissenswerte Immobilienthemen informieren, sondern auch Einblicke in unsere Arbeitswelt geben und besondere Erlebnisse teilen.


Welche Kosten fallen bei einem Immobilienverkauf an?

Verkaufswillige sollten beachten, dass ein Immobilienverkauf nicht nur den Verkaufserlös mit sich bringt, sondern auch Kosten verursacht. Um welche Kosten es sich dabei handeln kann, zeigen wir Ihnen nachfolgend im ...

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Verkaufswillige sollten beachten, dass ein Immobilienverkauf nicht nur den Verkaufserlös mit sich bringt, sondern auch Kosten verursacht. Um welche Kosten es sich dabei handeln kann, zeigen wir Ihnen nachfolgend im Überblick:

Kosten für die Beschaffung des Energieausweises 

Sofern noch kein Energieausweis vorhanden ist. Die Vorlage eines Energieausweises ist gesetzlich vorgeschrieben

Kosten für ein Wertgutachten 

Sofern Verkäufer den Wert von einem Gutachter ermitteln lassen möchten. Wir als Immobilienmakler ermitteln den Marktwert für Sie kostenlos.

Home Staging 

Die zu veräußernde Immobilie von einem Profi herrichten zu lassen, kann unter Umständen den Verkaufserlös steigern. Diese Maßnahme kann vorgenommen werden, ist aber kein MUSS beim Immobilienverkauf.  

Werbekosten

Die Kosten für Inserate in breit gestreuten Onlinemedien fallen bei einem Privatverkauf an. Wir übernehmen diese Kosten für unsere Kunden.  

Maklercourtage 

Die Maklercourtage fällt an, sofern ein Immobilienmakler beauftragt wird.

Unsere Kunden zahlen die Maklercourtage erst dann, wenn die Immobilie erfolgreich verkauft und ein Kaufvertrag unterzeichnet wurde.

Grundbuch

Hier entstehen Kosten für die Löschung von noch bestehenden Hypotheken oder anderen Rechten Dritter, wie z.B. ein Wohn- oder Nießbrauchrecht.

Vorfälligkeitsentschädigung 

Sofern Kredite noch nicht getilgt sind, können Banken bei vorzeitiger Ablösung des Kredits den entstandenen Zinsschaden mittels der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Spekulationssteuer

Diese fällt beim Verkauf von Immobilien an, die nicht selbst genutzt wurden und weniger als 10 Jahre im Eigentum sind.

17.06.2021, Petra Bracht

Wann fällt Spekulationssteuer an?

Wer seine Immobilie oder sein Grundstück verkauft sollte an die staatliche Spekulationsfrist denken. Diese beträgt 10 Jahre. Wer also binnen 10 Jahren ein Objekt kauft und wieder verkaufen möchte, muss auf den erzielten Gewinn ...

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Wer seine Immobilie oder sein Grundstück verkauft sollte an die staatliche Spekulationsfrist denken. Diese beträgt 10 Jahre. Wer also binnen 10 Jahren ein Objekt kauft und wieder verkaufen möchte, muss auf den erzielten Gewinn Spekulationssteuer zahlen. ES SEI DENN, die Immobilie wurde oder wird vom Eigentümer selbst bewohnt, dann entfällt die Spekulationssteuer und es spielt für den Eigentümer keine Rolle, ob zwischen Ankauf und Verkauf weniger als 10 Jahre vergangen sind.

Die Spekulationssteuer ist auf fremdgenutzte Immobilien bezogen und ist auch nicht für jeden Verkäufer gleich hoch. Sie richtet sich nach dem Steuersatz des Verkäufers. Spitzenverdiener müssen somit mehr Spekulationssteuer zahlen als „Normalverdiener“. 15.06.2021, Petra Bracht


Im Überblick

    Spekulationsfrist beträgt 10

    Jahre Spekulationssteuer entfällt auf den erzielten Gewinn

    Beispiel: Ankauf einer Eigentumswohnung in 2015 für 150.000 EUR, ETW vermietet und nie selbst bewohnt, Verkauf der ETW in 2020 für 250.000,-EUR, Gewinn 100.000 EUR, ETW fünf Jahre im Besitz, Spekulationssteuer auf Gewinn zahlen

    Höhe der Steuerlast richtet sich nach Einkommensverhältnis des Verkäufers

    Bei Eigennutzung grundsätzliche keine Spekulationssteuer

    Bei geerbten Immobilien, die vom verstorbenen selbst bewohnt wurden, muss der Erbende bei Verkauf der Immobilie ebenfalls keine Spekulationssteuer entrichten

    Bei Ferienobjekten, die hauptsächlich selbst genutzt wurden, fällt auch keine Spekulationssteuer an

    Eigennutzung auch dann, wenn Immobilie zuvor vermietet war, dann selbst genutzt wurde und zum Zeitpunkt des Verkaufs mindestens drei Jahre Eigennutzung vorliegen, dann keine Spekulationssteuer fällig

"KfW-Effizienzhaus" Was steckt dahinter?

Wer bauen oder sanieren möchte, trifft spätestens bei der Finanzierung auf die Stichwörter KfW-Förderung und KfW-Effizienzhaus.

Ein KfW-Effizienzhaus beschreibt einen technischen Standard eines Hauses, welcher sich aus zwei ...

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Wer bauen oder sanieren möchte, trifft spätestens bei der Finanzierung auf die Stichwörter KfW-Förderung und KfW-Effizienzhaus.

Ein KfW-Effizienzhaus beschreibt einen technischen Standard eines Hauses, welcher sich aus zwei Kriterien zusammensetzt:

Primärenergiebedarf, also wie hoch ist der Gesamtenergiebedarf einer Immobilie

Transmissionswärmeverlust, also wie gut ist die Wärmedämmung der Gebäudehülle

Als Referenzmaßstab dient ein KfW-100 Effizienzhaus, das in der Anlage 1 GEG (Gebäudeenergiegesetz) mit energieeinsparenden Vorgaben definiert wurde. Ein Effizienzhaus 55 benötigt beispielsweise nur 55 Prozent der Primärenergie im Vergleich zum Effizienzhaus 100 und ein Effizienzhaus 40 dementsprechend nur 40 Prozent.

Es gilt: Je niedriger die Zahl ist, desto besser. Je energieeffizienter die Immobilie wird, desto höher der Tilgungszuschuss und/ oder zinsgünstige KfW-Kredit. Bei einem KfW-Effizienzhaus handelt es sich somit um einen definierten technischen Maßstab, der aussagt, wie energieeffizient ein Gebäude ist und dient gleichzeitig als Richtwert für die verschiedenen Fördermöglichkeiten.

Neu ist: Am 01.11.2020 wurden die energetischen Anforderungen mit Inkrafttreten des neuen Energiegebäudegesetz für einen Neubau angepasst. Das GEG definiert nun, dass ein Neubau den vorgegebenen Standards eines Effizienzhaus 55, 40 und 40 Plus genügen muss. So kommen beispielsweise die Energieeffizienzhaus-Standards 85 oder 100 und dessen Förderungsmöglichkeiten nur noch bei Altbausanierungen in Betracht. 08.06.2021, Petra Bracht  

Der Immobilienmakler und das Geldwäschegesetz

Darf der Makler den Personalausweis einsehen? Und ab wann?

Das seit einigen Jahren geltende Geldwäschegesetz verpflichtet auch Immobilienmakler die Identität seiner Kunden ...

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Darf der Makler den Personalausweis einsehen? Und ab wann?

Das seit einigen Jahren geltende Geldwäschegesetz verpflichtet auch Immobilienmakler die Identität seiner Kunden (Käufer & Verkäufer) festzustellen. Ein Immobilienmakler ist gesetzlich verpflichtet sich die Personalausweise beider Parteien eines Kaufvertrags, also vom Käufer und vom Verkäufer, zeigen zu lassen und vollständige Kopien der Dokumente anzufertigen oder sie vollständig optisch digital zu erfassen. Die handschriftliche Erfassung im Rahmen eines Dokumentationsbogens genügt nicht. Ebenfalls muss der Immobilienmakler prüfen, ob sein Kunde im eigenen wirtschaftlichen Interesse handelt oder den Kaufvertrag für einen Dritten abwickelt. Ist letzteres der Fall, muss der wirtschaftlich Berechtigte ermittelt und anhand des Personalausweises identifiziert werden. Sollte es sich um keine natürliche Person handeln, sondern um eine juristische Person des Privatrechts oder einer eingetragenen Personengesellschaft muss ein Registerauszug aus dem Transparenzregister, Handels- oder Vereinsregister eingeholt werden. 

Doch ab welchem Zeitpunkt gilt die Identifizierungspflicht? Der Makler muss Verkäufer und Käufer erst dann identifizieren, wenn ein ernsthaftes Kaufinteresse besteht. Gemäß Gesetzesbegründung ist von einem ernsthaften Kaufinteresse auszugehen, wenn einer der Beteiligten von dem anderen den Kaufvertrag im Entwurf erhalten hat. Ein ernsthaftes Interesse am Abschluss des Kaufvertrages kann auch dann angenommen werden, wenn der voraussichtliche Käufer mit dem möglichen Verkäufer oder dem Makler eine Reservierungsvereinbarung oder einen Vorvertrag abgeschlossen hat.

Doch nicht nur bei Kaufverträgen ist der Immobilienmakler verpflichtet die betroffenen Personen zu identifizieren, sondern auch bei Parteien eines Miet- oder Pachtvertrages mit einer monatlichen Miete oder Pacht in Höhe von 10.000,- EUR Nettokaltmiete, wenn die Vertragsparteien hinreichend feststehen.

Wichtig zu wissen ist, dass gemäß § 4 Abs. 6 GwG der Kunde verpflichtet ist, dem Immobilienmakler die entsprechenden Auskünfte zu erteilen und die Unterlagen oder den Personalausweis zur Erfassung vorzulegen hat. Quelle: "Immobilienverband IVD Bundesverband e.V.", 03.06.2021, Petra Bracht

§ 72 GEG - Betriebsverbot für Heizkessel, Ölheizungen

Nicht jede Immobilie ist mit einer energieeffizienten Heizungsanlage ausgestattet oder wird idealerweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) trat am 01. November 2020 in Kraft und führt das bisherige ...

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Nicht jede Immobilie ist mit einer energieeffizienten Heizungsanlage ausgestattet oder wird idealerweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) trat am 01. November 2020 in Kraft und führt das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV) und das bisherige Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen respektive setzt diese vorherigen Gesetze außer Kraft.

Damit wurde ein einheitliches und auf einander abgestimmtes Gesetz geschaffen, das die energetischen Anforderungen an Neubauten, Bestandsgebäuden und den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung regelt.  In diesem Beitrag möchten wir auf den § 72 GEG hinweisen, welcher das Betriebsverbot von bestimmten Heizkesseln neu regelt. Ab 2026 dürfen Ölheizungen in Bestands- und Neubauten nur noch eingebaut werden, wenn ein Teil der Wärmeversorgung auch über erneuerbare Energien sichergestellt wird. Man spricht von sogenannten Hybriden Heizungssystemen. Des Weiteren dürfen Ölheizungen nur noch ab 2026 eingebaut werden, wenn ein Anschluss an das Gasnetz oder Fernwärmenetz absolut nicht möglich ist.

Ferner wird geregelt, das bestehende Öl- oder Gasheizungen, die ab dem 01. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt worden sind, nach Ablauf von 30 Jahren (nach Einbau oder Aufstellung) nicht mehr betrieben werden dürfen (§ 72 Abs. 2 GEG). Entsprechende Heizkessel, die mit einem flüssigen oder gasförmigen Brennstoff beschickt werden und vor dem 01. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt worden sind, dürfen grundsätzlich nicht mehr betrieben werden (§ 72 Abs. 1 GEG). 

Für Immobilienbesitzer, die ihre Heizungsanlage erneuern möchten oder sogar müssen, gibt es einige Förderprogramme, die über die KfW-Bank beantragt werden können. 01.06.2021, Petra Bracht.

Schreiben ist besser als "Schnacken"

Wer schreibt der bleibt!

Wer kennt diese Floskel nicht und dennoch werden insbesondere in Mietverhältnissen hin und wieder mündliche Regelungen getroffen und vereinbart, weil man sich kennt oder die ...

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Wer schreibt der bleibt!

Wer kennt diese Floskel nicht und dennoch werden insbesondere in Mietverhältnissen hin und wieder mündliche Regelungen getroffen und vereinbart, weil man sich kennt oder die Vertragsparteien sich sehr sympathisch sind. Gerade in ländlichen Räumen zählt das gesprochene Wort vermeidlich noch. Im Idealfall halten sich alle Beteiligten an die getroffenen Vereinbarungen, aber Vorsicht! Kommt es mit der Zeit zu Unstimmigkeiten sind schriftlich vereinbarte Regelungen vom Vorteil. Wir empfehlen von Anfang an besondere Vereinbarungen im Mietvertrag mit aufzunehmen und auch ein schriftliches Übergabeprotokoll zu erstellen. Dies kann bei evtl. Streitigkeiten eine hilfreiche Grundlage zur Klärung der Vertragslage sein. 27.05.2021, Petra Bracht

"Papierkram" nicht unterschätzen

Es gilt je älter ein Objekt, desto umfangreicher aber auch schwieriger manchmal die Beschaffung relevanter Verkaufsunterlagen. Die Liste des notwendigen „Papierkrams“ ist lang. Für eine fundierte Verkaufsmappe sollten ...

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Es gilt je älter ein Objekt, desto umfangreicher aber auch schwieriger manchmal die Beschaffung relevanter Verkaufsunterlagen. Die Liste des notwendigen „Papierkrams“ ist lang. Für eine fundierte Verkaufsmappe sollten folgende Dokumente vorhanden sein und eventuelle Rechte geklärt werden: Grundbuchauszüge, alte Nießbrauchrechte, Wohnrechte, Energieausweis, Baubeschreibung, Baugenehmigung, Berechnung der Wohn-/Nutzfläche und des umbauten Raums, Versicherungsnachweis, Baulasten, nachbarschaftliche Altverträge, Wegerechte, Flurkarte, Grundrisse, Lagepläne, Denkmalpflege, Teilungserklärungen, Versammlungsprotokolle, Hausgeldabrechnung, Instandhaltungsrücklagen (bei Eigentumswohnungen) etc.. Für nicht genehmigte Aus- oder Umbauten sollte eine baurechtliche Genehmigung beim zuständigen Bauamt nachträglich eingeholt werden.

Je mehr Unterlagen auch zur Ausstattung des Hauses wie beispielsweise zur Heizungsanlage oder des Kaminofens mit Betriebserlaubnis vorhanden sind, umso besser. Eine Aufstellung anfallender Heiz- und Betriebskosten kann bei der Berechnung der monatlich finanziellen Belastung (Kredit + Hausnebenkosten) für den Käufer und seine Kaufentscheidung hilfreich sein.

Sollten Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen, übernehmen wir für Sie selbstverständlich die Beschaffung aller relevanten Verkaufsunterlagen und nehmen Ihnen zeitaufwendige Behördengänge ab. Profitieren Sie auch von unserem zuverlässigen Netzwerk aus Fachanwälten, Notaren, Steuerberater, Banken, regionalen Handwerksfirmen, Energieberater, Bauzeichner, Architekten und weiteren Dienstleistern rund um das Thema Immobilie. 26.05.2021, Petra Bracht

Gesucht & noch nicht gefunden

Schwierige Zeiten für Käufer

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, merkt schnell das er damit auf dem Immobilienmarkt nicht alleine ist. Das Angebot ist gering, die Nachfrage groß. Oftmals ...

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Schwierige Zeiten für Käufer

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, merkt schnell das er damit auf dem Immobilienmarkt nicht alleine ist. Das Angebot ist gering, die Nachfrage groß. Oftmals kommen Interessenten nicht einmal in Genuss sich ein Objekt anzuschauen. Was hilft bei der Suche nach den eigenen vier Wänden?

Wir empfehlen im Vorwege den finanziellen Rahmen mit der Hausbank oder dem Finanzierungsexperten abzuklären. So kann bei der passenden Immobilie schnell eine Kaufentscheidung getroffen werden. Zudem sollten Kaufinteressenten die ideale Vorstellung ihres Einfamilienhauses nicht so stark eingrenzen. Wer flexibel ist und den einen oder anderen Abstrich bei der Ausstattung, Größe oder Art des Hauses machen kann, schränkt sich selbst nicht bei den Suchkriterien seiner Traumimmobilie ein. Gleiches gilt für die Lage. Natürlich möchte man idealerweise im Wunschgebiet ein Haus erwerben, doch auch Nachbargemeinden sollten mit in Betracht gezogen werden. Suchagenten bei allen größeren Immobilienportalen sorgen dafür, dass Interessenten über neu eingestellte Objekte per E-Mail sofort informiert werden. Darüber hinaus sollten auch die Websites der örtlichen Immobilienmakler in der Favoritenleiste gespeichert und regelmäßig eingesehen werden. Zudem ist es empfehlenswert ein Suchprofil bei verschieden Maklern zu hinterlegen.

Je mehr ein Hausgesuch auch in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und im Arbeitsleben gestreut wird, desto größer die Chance eine passende Immobilie für sich zu finden. Ein stetiger Blick in die regionalen Printmedien sollte auch nicht unterschätzt werden, denn nicht jeder Eigentümer ist in der Lage sein Haus im Internet zu präsentieren. Zu guter Letzt sollten Interessenten bei allen Anstrengungen und Bemühungen nicht verzweifeln. Wer positiv denkt wird auch das passende Haus in seinen Bann ziehen.

Teilen Sie uns gerne Ihr Suchprofil mit. Wir können zwar nicht zaubern, aber Sie bei neuen Objektangeboten zeitnah darüber informieren. 25.05.2021, Petra Bracht

Alltagsgeschichten

Es grünt so grün...

Jetzt beginnt sie wieder, die alljährliche Nachbarschafts-Challenge – wer hat den schönsten Rasen. Doch pünktlich zur neuen Saison gibt der alte Rasenmäher seinen Geist auf. Schnell ...

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Es grünt so grün...

Jetzt beginnt sie wieder, die alljährliche Nachbarschafts-Challenge – wer hat den schönsten Rasen. Doch pünktlich zur neuen Saison gibt der alte Rasenmäher seinen Geist auf. Schnell muss eine Alternative her.

Es wird diskutiert, sämtliche Kataloge und das Internet durchforstet. Ein Mähroboter – nein, dann bewegt man sich nach einem Arbeitstag im Büro ja gar nicht mehr! Ein Spindelmäher für einen englischen Rasen? Nicht schlecht, aber doch zu viel Aufwand! Endlich scheint das perfekte Gerät gefunden: Breite Schnittfläche, Radantrieb und siebenfach-höhenverstellbar, der Preis ist auch okay. Also auspacken und das gute Wetter nutzen, um einen Testlauf zu starten. Die Frau kocht sich inzwischen einen Kaffee und macht es sich auf der Terrasse gemütlich, um dem Spektakel beizuwohnen. Und es wird heiter, denn bei jeder Benutzung des Radantriebes scheint es, als würde der Rasenmäher eher mit  dem Mann spazieren gehen. Beim Drehen und Wenden entstehen schöne schwarze Löcher und Furchen im vormals grünen Rasen. Auf der langen Geraden nimmt der Rasenmäher so richtig Fahrt auf und landet unsanft in der extra angelegten Blumenwiese für die Bienen. Nach einer Dreiviertelstunde ist es geschafft. Der Mann lächelt und freut sich über sein neues Spielzeug und der Rasen kann sich, bis auf ein paar Blessuren, echt sehen lassen. Die Nachbarn können kommen und staunen, nachdem man noch ein paar Mal mit dem neumodischen Gerät geübt hat. 21.05.2021, Maren Thöming

Die Neuregelung der Maklerprovision

Was Käufer und Verkäufer wissen müssen

Das wichtigste vorab: Die Maklerprovision muss weiterhin nur gezahlt werden, wenn ein Kaufvertrag notariell geschlossen wird.

Seit dem 23. Dezember 2020 ...

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Was Käufer und Verkäufer wissen müssen

Das wichtigste vorab: Die Maklerprovision muss weiterhin nur gezahlt werden, wenn ein Kaufvertrag notariell geschlossen wird.

Seit dem 23. Dezember 2020 ist die gesetzliche Neuregelung über die Verteilung der Maklerkosten in Kraft getreten. Kern des Gesetzes ist die wechselseitige Begrenzung der Käufer- und Verkäuferprovision. Damit soll insbesondere der Käufer von einzelnen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern finanziell entlastet werden, sofern es sich um Verbraucher handelt.

Die Neuregelung gilt für:
Einfamilienhäuser, Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnungen, Einfamilienhaus auf Erbbaugrundstück Grundstück und Erstellung eines Einfamilienhauses (vertragliche Verknüpfung), Eigentumswohnungen, Ferienhaus oder Ferienwohnung

Die Neuregelung gilt nicht für:
Baugrundstücke, Zweifamilienhäuser, Wohnungspakete, Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien oder Spezialimmobilien 

So gibt es drei verschiedene Modelle, nach denen die Provision geregelt werden kann:

1. Doppeltätigkeit und -provision, das paritätische Halbteilungsprinzip (§ 656c BGB n.F.) Der Verkäufer beauftragt den Makler sein Haus oder seine Wohnung zu verkaufen und schließt einen Maklervertrag ab, in welchem auch die Höhe der zu zahlenden Provision festgelegt ist, wenn das Objekt verkauft wird. Ebenfalls wird dann mit dem potenziellen Käufer ein Maklervertag über die gleiche Provisionshöhe geschlossen. Man spricht von der paritätischen Provisionsteilung.

2. Einseitige Interessenvertretung mit anteiliger Abwälzungsmöglichkeit (§656d BGB n.F.) Eine weitere Möglichkeit beinhaltet, dass nur mit dem Verkäufer ein Maklervertrag geschlossen wird. Somit ist der Makler alleiniger Interessenvertreter des Verkäufers. Allerdings hat auch der Käufer einen Vorteil von der Vermittlungsleistung des Maklers und kann sich verpflichten, einen Teil der Provision zu übernehmen. Dabei ist die Höhe des Anteils gesetzlich auf maximal 50 Prozent begrenzt. Wichtig hierbei: Der Käufer muss dies nur übernehmen, wenn er sich hierzu bereit erklärt und der Verkäufer oder Makler nachgewiesen hat, dass der Verkäuferanteil gezahlt wurde. 

3. Einseitige Interessenvertretung zugunsten des Verkäufers (ohne Abwälzung) Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Verkäufer die Provision alleine zahlt, weil der Makler nur die Interessen des Verkäufers wahrnehmen soll oder das Objekt schlecht vermittelbar ist und die Aussicht auf Provisionsbeteiligung des Käufers aussichtslos erscheint.

Es ist davon auszugehen, dass in meisten Fällen sich Verkäufer und Käufer die Provision paritätisch teilen. Dies hat sich in der Vergangenheit gerade in Schleswig-Holstein als ein probates Vertragsmodell bewährt. Denn sowohl Verkäufer als auch Käufer profitieren gleichermaßen von der Vermittlungsdienstleistung des Maklers.

Im konkreten Einzelfall kann aber darüber entschieden werden, welches Provisionsmodell für den Verkauf am besten ist. Quelle: "Immobilienverband IVD Bundesverband e.V.", 18.05.2021, Petra Bracht

Ankaufnebenkosten

Was muss zusätzlich zum  Kaufpreis noch gezahlt werden?

Wer Eigentum erwerben möchte, sollte unbedingt berücksichtigen, dass zum Kaufpreis noch weitere Ankaufnebenkosten auf den Erwerber zukommen, die ...

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Was muss zusätzlich zum  Kaufpreis noch gezahlt werden?

Wer Eigentum erwerben möchte, sollte unbedingt berücksichtigen, dass zum Kaufpreis noch weitere Ankaufnebenkosten auf den Erwerber zukommen, die sich prozentual vom vereinbarten Kaufpreis berechnen. Dazu zählen die Grunderwerbssteuer, die Notarkosten und Kosten für den Grundbucheintrag sowie die Maklerkosten. Je nach Bundesland können diese Kosten variieren.

So sind in Schleswig-Holstein die Grunderwerbsteuer mit 6,5%, die Kosten für Notar- und Grundbucheintrag mit einem Richtwert von 1,5% und die Maklercourtage mit 3,57% des erzielten Kaufpreises zu berechnen.

Bei einem Objekt mit einem Ankaufpreis von 400.000,-EUR würden dann Gesamtkosten in Höhe von 446.280,-EUR anfallen. 17.05.2021, Petra Bracht

MUST-HAVE: Energieausweis

Ganz gleich ob ein Objekt vermietet oder verkauft werden soll, ein gültiger Energieausweis ist notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. Seit dem 01. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz, das unter anderem die ...

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Ganz gleich ob ein Objekt vermietet oder verkauft werden soll, ein gültiger Energieausweis ist notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. Seit dem 01. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz, das unter anderem die Energieeinsparverordnung ablöst. Das Gesetz betont einmal mehr, dass ein gültiger Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung vorliegen muss und insbesondere bei Inseraten die Ausweisung von Energieangaben Pflicht ist. Anderenfalls drohen Abmahnungen und Bußgelder z.B. durch die Deutsche Umwelthilfe.

Die Unterstützung unserer Kunden bei der Beschaffung eines gültigen Energieausweises ist für uns selbstverständlich und ein fester Bestandteil unserer umfangreichen Dienstleistung. Bei weiteren Fragen rund um den Energieausweis oder zu anderen Immobilienthemen stehen wir gerne zur Verfügung. 10.05.2021, Petra Bracht

Woran erkennt man einen guten Immobilienmakler?

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Was zeichnet eigentlich einen guten Immobilienmakler aus?

Neben den grundlegenden Voraussetzungen wie eine öffentlich einsehbare Gewerbeerlaubnis, die fundierte Aus- und ...

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Wer die Wahl hat, hat die Qual! Was zeichnet eigentlich einen guten Immobilienmakler aus?

Neben den grundlegenden Voraussetzungen wie eine öffentlich einsehbare Gewerbeerlaubnis, die fundierte Aus- und stetige Weiterbildung, eine Mitgliedschaft im Fachverband wie dem etablierten Immobilienverband Deutschland IVD, ein professioneller Internetauftritt und eine transparente Geschäftsbeziehung mit offener Kommunikation über die Provisionshandhabung sollten Sie auch und vor allem darauf achten, dass der Makler die nötigen Marktkenntnisse besitzt.

Idealerweise wählen Sie einen regionalen Immobiliendienstleister, der in der Nähe des Verkaufsgebietes auch seinen Geschäftssitz hat und einschlägige Erfahrungswerte und Kundenreferenzen vorweisen kann. Nur so kann ein realistischer Marktpreis ermittelt werden.

Ein guter Immobilienmakler nimmt sich Zeit für eine ausführliche Beratung, kommuniziert zielgerichtet und regiert zeitnah auf Fragen, Sorgen und Wünsche. Ein persönlicher Eindruck ist natürlich unabdingbar. Die Sympathie und die Herzlichkeit zwischen Ihnen und dem Immobilienmakler muss stimmen. Denn selbst wenn alle vorher genannten Kriterien passen, hat das letzte Wort Ihr Bauchgefühl. 23.04.2021, Petra Bracht

Was ist los auf dem Rendsburger Immobilienmarkt?

Ein Lagebericht

Die Befürchtung, dass die Corona-Pandemie einen Nachfrageeinbruch auf dem Immobilienmarkt verursacht bleibt bislang unbegründet. Im Gegenteil, dank des möglichen Homeoffice werden ...

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Ein Lagebericht

Die Befürchtung, dass die Corona-Pandemie einen Nachfrageeinbruch auf dem Immobilienmarkt verursacht bleibt bislang unbegründet. Im Gegenteil, dank des möglichen Homeoffice werden Einfamilienhäuser mit ausreichend Platz und Garten als Rückzugsort und Familienoase in diesen Zeiten verstärkt gesucht.  

Die Nachfrage ist höher als das derzeitige Angebot, mit der Folge steigender Immobilienpreise. Perspektivisch wird sich wohl auch nach der Pandemie die Arbeitswelt verändern. Corona zeigt uns, dass die Präsenz am Arbeitsplatz nicht überall notwendig ist. Eine Landflucht wird dies sicher nicht auslösen. Dennoch wird eine flexiblere Arbeitsweise auch Auswirkungen auf den hiesigen Immobilienmarkt haben.  

Eine höhere Nachfrage von Interessenten, die außerhalb von Schleswig-Holstein leben ist nicht neu. Dabei zählten bislang die Küstenregionen zu den begehrten Lagen im Land. Nun scheint auch das Binnenland von größerer Bedeutung zu werden. Auch Rendsburg und die umliegenden Gemeinden rücken in den Fokus. Neben dem großzügigen Eigenheim werden auch kleinere Einheiten als Feriendomizil gesucht. Für Auswärtige sind selbst die bei uns gestiegenen Immobilienpreise noch erschwinglich. Die zentrale Lage mitten in Schleswig-Holstein ermöglicht Tagesausflüge in alle Himmelsrichtungen und der Nord-Ostsee-Kanal lockt mit Radtouren und ausgiebigen Spaziergängen. Insbesondere unsere Hamburger Nachbarn scheinen das Potenzial unserer Region mit einem überschaubaren Anfahrtsweg erkannt zu haben.

Doch auch innerhalb Schleswig-Holsteins zieht es Menschen sukzessive in unsere Region. Viele Interessenten stammen aus Kiel und dessen Umland. Liegt doch die Landeshauptstadt mit knapp 30-minütiger Entfernung zum Greifen nah. Trotz kurzer Distanz ist auch hier ein deutliches Preisgefälle zwischen unserem und dem dortigen Immobilienmarkt zu verzeichnen. So werden Rendsburg und gerade die umliegenden Gemeinden südlich des Kanals als interessante Wohnalternative entdeckt. 

Die Zeiten sind günstig für all jene, die sich mit dem Gedanken des Verkaufs ihres Eigentums tragen. Hohe Kaufpreiserlöse und kurze Vermarktungszeiten sind derzeit zu erwarten. Wer sich Eigentum zulegen möchte, sollte im Vorfeld bereits den finanziellen Rahmen einer möglichen Kreditvergabe klären und prüfen lassen. Sollte die passende Immobilie zum Verkauf stehen, ist ein zügiger Entscheidungsprozess vom Vorteil. 24.04.2021, Petra Bracht

Wir arbeiten mit einem interaktiven Exposé

Interaktives Exposé - Was ist das? 

Anders als bei klassischen PDF-Dateien, erhalten unsere Interessenten Zugang zu einer objektbezogenen Website. Unsere Kunden erhalten hier neben einer ausführlichen ...

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Interaktives Exposé - Was ist das? 

Anders als bei klassischen PDF-Dateien, erhalten unsere Interessenten Zugang zu einer objektbezogenen Website. Unsere Kunden erhalten hier neben einer ausführlichen Objektbeschreibung, Bildergalerie, Grundrissen, beweglichem Lageplan & Umgebungserkundung, auch virtuelle Touren und relevante Objektunterlagen zum Download bereitgestellt.

Zudem haben Interessenten die Möglichkeit uns über das interaktive Exposé zu kontaktieren, um Besichtigungstermine zu vereinbaren oder Fragen zum angebotenen Objekt zu stellen.  

Nicht Internet-affine Interessenten erhalten selbstverständlich weiterhin unser Exposé per Post in gedruckter Form. 02.03.2021, Petra Bracht

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